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FC Bayern kritisiert Freistoß-Spray bei Klub-WM: "Zeitverschwendung"

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Bayern kritisieren Freistoß-Spray  

"Das ist nur Zeitverschwendung"

19.12.2013, 17:26 Uhr | sid, t-online.de

FC Bayern kritisiert Freistoß-Spray bei Klub-WM: "Zeitverschwendung".  (Quelle: AP/dpa)

Mit einem solchen Spray wurde der Abstand der abwehrenden Mannschaft bei Freistößen markiert. (Quelle: AP/dpa)

Eine Neuerung, die keinem hilft: Nach dem 3:0-Halbfinalerfolg des FC Bayern München bei der Klub-WM gegen den chinesischen Meister Guangzhou Evergrande sorgte ein Spray, das Schiedsrichter Bakary Gassama zum Einhalten des Abstands bei Freistößen benutzte, für Gesprächsstoff.

"Ich stelle mir das vor bei einem Spiel, das kurz vor Schluss auf Messers Schneide steht", sagte Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer schmunzelnd. "18, 20 Meter zentral vor dem Tor lasse ich mir das gefallen. Aber seitlich oder sonst wo ist das nur Zeitverschwendung."

Neuer: "Eher schädlich"

Auch Torhüter Manuel Neuer kritisierte die Idee: "Wir hätten gerne schnell gespielt, aber der Schiedsrichter musste ja Farbe aufs Feld malen. Damit macht man das Spiel ein bisschen langsam. Deswegen ist das eher schädlich."

Immer wieder sind technische Neuerungen im Gespräch, um Fairness und Chancengleichheit im Fußball zu erhöhen und unnötige Verzögerungen zu vermeiden.

Deshalb wurde bei der Klub-WM nach Testläufen bei der Copa America und einigen Jugendturnieren der FIFA erneut ein Spray getestet, durch das der vorgeschriebene Abstand bei Freistößen zwischen Schütze und Gegenspieler besser eingehalten werden soll.

Spray verfehlt den eigentlichen Sinn

Im Spiel der Bayern sprühte der Schiedsrichter nach Freistoß-Entscheidungen den weißen Schaum für alle gut sichtbar auf den Rasen.

Doch statt das Spiel zu beschleunigen, verzögerte der Einsatz des Sprays, das nach rund 60 Sekunden von alleine verschwindet, den Spielverlauf.

Dementsprechend hart fiel dann auch Sammers abschließendes Fazit aus: "Ich habe das bei den Jugendturnieren schon miterlebt. Das ist ja alles schon geprüft worden und aus meiner Sicht für durchgefallen bewertet worden. Aber ich bin halt nicht gefragt worden."

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