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Fußball: Hanno Balitsch macht Job als TV-Experte "richtig Spaß"

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Nach Premiere  

Hanno Balitsch macht Job als TV-Experte "richtig Spaß"

26.08.2015, 16:23 Uhr | ost, t-online.de

Fußball: Hanno Balitsch macht Job als TV-Experte "richtig Spaß". Rollentausch: Hanno Balitsch, vom Fußball-Profi zum TV-Experten. (Quelle: imago/Eibner)

Rollentausch: Hanno Balitsch, vom Fußball-Profi zum TV-Experten. (Quelle: imago/Eibner)

Die Resonanz war durchweg positiv. Auch Hanno Balitsch war zufrieden mit seiner Premiere als TV-Experte. Erstmals stand der ehemalige Bundesliga-Profi für das ZDF vor der Kamera. Für die Sportreportage analysierte er mit Moderator Rudi Cerne im Sendeteil "Nachspiel“ Momente des vergangenen Bundesliga-Spieltages.

"Als ich am Abend dann zu Hause war, hatte ich ein gutes Gefühl – das hat richtig Spaß gemacht", sagte Balitsch nach seinem Debüt auf der anderen Seite. Die Seite des Fußballers kennt er aus insgesamt 343 Bundesliga-Spielen unter anderem für Hannover, Mainz, Leverkusen und Köln nur zu gut. "Doch trotz all der Erfahrung mit Druck umzugehen, war die Anspannung groß", gestand der 34-Jährige nach seinem Rollentausch und fügte an: "Größer jedenfalls als bei einem Regionalliga-Spiel".

Über De Bruyne, Costa und Zorniger

Anzumerken war es dem ehemaligen Profi nicht, der mittlerweile beim Regionalligisten Waldhof Mannheim spielt. Gleich der erste Take passte, sein Sendeteil wurde am Sonntag aufgezeichnet. Etwa acht Minuten dauerte der Beitrag - irgendwann sollen die Beiträge einmal live sein. Die Themen hatte Balitsch mit der Redaktion während der Bundesliga-Konferenz am Samstag abgestimmt.

Thema eins war Kevin De Bruyne, bei dem sich Balitsch sicher ist, dass das Wechseltheater den Wolfsburger "belastet". Thema zwei war der entscheidende Freistoß-Treffer von Hakan Calhanoglu für Leverkusen in Hannover. Bei Thema drei analysierte der 34-Jährige anhand eines Tablets die Taktik, wie der FC Bayern seinen Neuzugang Douglas Costa beim 2:1-Sieg in Hoffenheim in Eins-gegen-Eins-Situationen bringt – "so hat er beide Treffer vorbereitet."

Thema vier befasste sich mit dem Stuttgarter Kreis. VfB-Trainer Alexander Zorniger hatte seine Spieler nach der Niederlage in Hamburg bereits auf dem Platz um sich versammelt und mit ihnen gesprochen. "Er kann so noch bevor die Mannschaft in die Kabine verschwindet oder an Medienvertretern vorbeiläuft Einfluss auf sein Team nehmen, den Spielern die Richtung vorgeben", sagte Balitsch.

15 Stunden Einsatz für 15 Minuten Sendezeit

Genau diese Mehrwerte von Insidern erhofft sich das Zweite durch das Engagement seiner drei Experten – neben Balitsch sind dies Holger Stanislawski und Simon Rolfes. "Drei echte Typen", wie ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz sagte, "die über große Erfahrung im Bundesligageschäft verfügen." Und die Sportreportage mit ihren Analysen interessanter machen sollen.

Bei Balitsch, der aufgrund des Rollenwechsels auf die Fortsetzung seiner Profikarriere verzichtete, hat die neue Herausforderung jedenfalls Lust auf mehr gemacht. Auch wenn die Premiere sehr zeitaufwendig war: Für 15 Minuten Sendezeit, es gab noch einen Online-Beitrag, war er 15 Stunden im Einsatz. "Ich freue mich schon auf das nächste Mal", sagte er. Am 4. Oktober wird es soweit sein. Dabei war ihm aber wichtig, ein Feedback zu bekommen und kritisch mit sich selbst umzugehen. "Wenn ich vor 80.000 Fans in Dortmund einen Fehler gemacht habe, kam das Feedback sofort", so  der 34-Jährige.

Die Nachbesprechung mit dem ZDF-Team fiel jedenfalls positiv aus. Wie das Gespräch mit Gruschwitz, um das Balitsch gebeten hatte. Dass es so gut lief, war keine Selbstverständlichkeit für den ehemaligen Profi. "Das ist eine ganz andere Belastung. Es ist viel Konzentration erforderlich." Ein Fehlpass auf dem Platz könne man wettmachen. Einen im Fernsehen nur schwer, vor allem bei Livesendungen. 

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