Sie sind hier: Home > Sport > Fußball >

WM 2006: Druck auf DFB-Präsident Wolfgang Niersbach nimmt zu

...

Druck auf Niersbach nimmt zu  

Bei Bestätigung 'wird er als DFB-Boss nicht überleben'

18.10.2015, 12:59 Uhr | dpa, sid, t-online.de

WM 2006: Druck auf DFB-Präsident Wolfgang Niersbach nimmt zu. Wolfgang Niersbach gerät immer mehr unter Druck.  (Quelle: imago/Hübner)

Wolfgang Niersbach gerät immer mehr unter Druck. (Quelle: Hübner/imago)

Die Diskussion um mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der WM 2006 schlägt weiter hohe Wellen. "Wenn sich das bestätigt, wird Wolfgang Niersbach das als DFB-Präsident nicht überleben", sagte der ehemalige DFB-Mediendirektor Harald Stenger in einem Video-Interview der "Welt". 

Niersbach hatte neben Franz Beckenbauer, Theo Zwanziger und Horst R. Schmidt zum Organisationskomitee des Sommermärchens gehört. 

Der "Spiegel" hatte zuvor berichtet, die deutschen WM-Bewerber hätten mit Hilfe einer Millionensumme mutmaßlich Einfluss auf das Votum des Exekutivkomitees des Weltverbands FIFA genommen.

Noch ist nichts bewiesen

Stenger betonte, dass aktuell "Aussage gegen Aussage steht" und warnte vor einer Vorverurteilung. Man müsse nun die Ermittlungen der FIFA-Ethikkomission abwarten. Dann könne es auch kurzfristig zu vorläufigen Sperren kommen.

Zudem prognostiziert Stenger eine gerichtliche Auseinandersetzung zwischen DFB und "Spiegel". 

Niersbach mit klarem Dementi

Die Verantwortlichen bestreiten die Vorwürfe vehement. "Ich kann versichern, dass es im Zusammenhang mit der Bewerbung und Vergabe der WM 2006 definitiv keine Schwarzen Kassen beim DFB, dem Bewerbungskomitee noch dem späteren Organisationskomitee gegeben hat", sagte der Niersbach in einer Mitteilung auf dfb.de.

Es habe auch keinen Stimmenkauf gegeben, versicherte er in einem Interview auf der Verbandsseite. "Ganz sicher nicht. Das kann ich allen Fußball-Fans versichern", sagte ergänzte der DFB-Chef und betonte: "Nochmal: die WM war nicht gekauft."

Niersbach kündigt zügige Aufarbeitung an

Der DFB-Boss kündigte eine zügige Aufarbeitung und lückenlose Aufklärung der brisanten Angelegenheit an. Eingeräumt hat der Verband Ungereimtheiten um eine Zahlung an die FIFA im Jahr 2005 in Höhe von 6,7 Millionen Euro. Das Geld ging offiziell an einen Sozialfonds, soll aber dem "Spiegel" zufolge dem Kauf von Stimmen gedient haben. 

Die Zahlung könne aber "aufgrund der zeitlichen Abläufe" nichts mit der WM-Vergabe fünf Jahre zuvor zu tun haben, so Niersbach. 


Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion.

Aktuelle Leserdiskussionen und Kommentare finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Sinnliche Nachtwäsche: ver- spielt, verführerisch & sexy
gefunden auf otto.de
Klingelbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • erdbeerlounge.de
  • kino.de
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018