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WM-Quali, Südamerika: Lionel Messis Argentinien mit Zittersieg gegen Chile

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WM-Qualifikation Südamerika  

Messi mit Zittersieg gegen Angstgegner Chile

24.03.2017, 14:47 Uhr | gh, dpa

Kapitän Lionel Messi macht mti Argentinien einen großen Schritt in Richtung WM-Teilnahme. (Quelle: dpa) (Quelle: dpa)
Messi mit Zittersieg gegen Angstgegner Chile

Kapitän Lionel Messi macht mti Argentinien einen großen Schritt in Richtung WM-Teilnahme.

Kapitän Lionel Messi macht mti Argentinien einen großen Schritt in Richtung WM-Teilnahme. (Quelle: DAZN)


Mit einem knappen Sieg gegen Angstgegner Chile konnte Barca-Superstar Lionel Messi mit der argentinischen Nationalmannschaft einen wichtigen Schritt Richtung WM 2018 in Russland machen. Brasilien kann dagegen schon sein Quartier buchen.

Argentinien hat einen wenig überzeugenden Arbeitssieg gegen Chile in der südamerikanischen WM-Qualifikationsrunde eingefahren. Durch das 1:0 (1:0) am Donnerstagabend (Ortszeit) kletterte Argentinien mit nun 22 Punkten vom fünften auf den dritten Platz.

Messi erlöst Argentinien

Messi erzielte unter dem Jubel der Fans im Monumental-Stadion von Buenos Aires die Albiceleste in der 16. Minute das Siegtor per Elfmeter. Auf schwierigem Geläuf war zuvor Ángel Di María (Paris St. Germain) gefoult worden.

Angstgegner Chile

Die Albiceleste hatte zuletzt bei der Copa America im Finale zweimal gegen Chile verloren. Messi hatte an diese Spiele besonders schlechte Erinnerungen. Nach der Pleite im Copa-Finale 2016 hatte er entnervt seinen Rücktritt erklärt, wurde dann aber von einer ganzen Nation bis zu Präsident Mauricio Macri vom Weitermachen überzeugt.

"Argentinien hat glänzend gespielt", erklärte der Trainer der "Gauchos", Edgardo Bauza. Chile sei ein schwieriger Gegner gewesen.

Brasilien löst WM-Ticket

Tabellenführer der WM-Quali bleibt mit 30 Punkten Brasilien, das unter dem neuen Trainer Tite weiter ungeschlagen ist. Im Spitzenspiel gegen den Zweitplatzierten Uruguay (23 Punkte) kam die Seleção in Montevideo zu einem 4:1 (1:1).

Paulinho schoss Uruguay mit drei Treffen fast im Alleingang ab. (Quelle: dpa)Paulinho schoss Uruguay mit drei Treffen fast im Alleingang ab. (Quelle: dpa)

Damit ist Brasilien praktisch durch. Angeführt von Neymar vom FC Barcelona und dem dreifachen Torschützen Paulinho siegte die Seleção nach einer starken Leistung. Brasilien hat bei fünf ausstehenden Partien zehn Punkte Vorsprung auf Platz Fünf, den Ecuador zusammen mit Chile mit 20 Punkten belegt.

Dreierpack von China-Legionär Paulinho

Nach dem 1:0 für Uruguay durch Edinson Cavani per Elfmeter (9. Minute) konnte der fünfmalige Weltmeister Brasilien durch Paulinho (19./52.) den Spieß herumdrehen, bevor Neymar mit einem herrlichen Lupfer in der 75. Minute das 3:1 erzielte. Mit dem Schlusspfiff erzielten Paulinho sein drittes Tor und stellte den 4:1-Endstand her. Die Seleção ist unter dem neuen Nationaltrainer Tite damit weiterhin ungeschlagen.

Real-Star James trifft für Kolumbien

Das bisherige Überraschungsteam aus Ecuador verlor in Paraguay 1:2 (0:1). Paraguay kann sich mit 18 Punkten in dem sehr engen Rennen wieder Hoffnungen machen. Unter den Schlusslichtern gelang Peru nur ein Unentschieden 2:2 (2:0) gegen den Tabellenletzten Venezuela und liegt mit 15 Punkten weit hinten.

James Rodriguez feiert seinen Siegtreffer gegen Bolivien. (Quelle: Reuters)James Rodriguez feiert seinen Siegtreffer gegen Bolivien. (Quelle: Reuters)

Einen wichtigen Schritt Richtung Russland machte Kolumbien mit dem 1:0 (0:0) gegen Bolivien, auch wenn sich das Team von Trainer José Pekerman in Barranquila sehr schwer tat. In der 83. Minute verwandelte James Rodríguez im Nachschuss einen Elfmeter. Kolumbien hat nun 21 Punkte auf dem Konto und liegt damit auf Platz Vier. "Das war ein schwerer Arbeitssieg", meinte Pekerman.

Die ersten Vier qualifizieren sich direkt für die erste Weltmeisterschaft in Russland, der Fünfte muss in einem Playoff-Vergleich im November gegen ein Team aus Ozeanien antreten. Es war der 13. Spieltag der südamerikanischen WM-Qualifikation, wo zehn Teams in einer Gruppe im Modus Jeder gegen Jeden mit 18 Spieltagen die längste Qualifikation aller Kontinentalverbände spielen.

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