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Deutsche U21 besucht Holocaust-Gedenkstätte in Auschwitz

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"Fassungslosigkeit über das Grauen"  

U21 besucht Gedenkstätte in Auschwitz

15.06.2017, 19:45 Uhr | sid

Deutsche U21 besucht Holocaust-Gedenkstätte in Auschwitz. Das gesamte U21-Team gedachte in der Holocaust-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau in Polen der Opfer des Nationalsozialismus. (Quelle: dpa/Sung-Bin Hong/DFB)

Das gesamte U21-Team gedachte in der Holocaust-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau in Polen der Opfer des Nationalsozialismus. (Quelle: Sung-Bin Hong/DFB/dpa)

Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat einen Tag vor dem Auftakt der EM in Polen das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau besucht. Das Team legte in Gedenken an die Opfer des Holocausts an Block 11 einen Kranz und Blumen nieder und hielt am früheren Krematorium in Birkenau eine Schweigeminute ab.

"Bei dem Besuch sind ganz viele Gefühle hochgekommen. Unverständnis, Mitleid, Wut – alles, was so im Körper drin ist. Die Führung war unwahrscheinlich informativ. Wichtig ist, dass man auf keinen Fall vergisst, was da passiert ist", sagte DFB-Trainer Stefan Kuntz.

"Fassungslosigkeit über das Grauen"

In einem von allen Spielern unterschriebenen Eintrag im Besucherbuch der Gedenkstätte ist von der "Fassungslosigkeit über das Grauen, das Menschen hier anderen Menschen angetan haben", die Rede. Weiter heißt es: "Aus der Geschichte entstehen Verantwortung und Verpflichtung, sich für Toleranz, Respekt, Offenheit und Menschlichkeit einzusetzen. Heute, morgen, übermorgen. Für immer. Auf dem Platz und überall."

U21-Trainer Stefan Kuntz (r.) und Kapitän Maximilian Arnold (m.) legten an Block 11 einen Kranz nieder. (Quelle: dpa/Sung-Bin Hong/DFB)U21-Trainer Stefan Kuntz (r.) und Kapitän Maximilian Arnold (m.) legten an Block 11 einen Kranz nieder. (Quelle: Sung-Bin Hong/DFB/dpa)

"Wichtige Geste der Versöhnung"

Der Präsident des Zentralrats der Juden hatte den Besuch zuvor als "wichtige Geste der Versöhnung" bezeichnet. "Die jüdische Gemeinschaft weiß diese Würdigung der Opfer der Schoah zu schätzen. Gerade für junge Menschen, für die die Verbrechen der Nationalsozialisten weit weg in der historischen Vergangenheit liegen, ist ein solcher Besuch sehr eindrücklich", hatte Josef Schuster dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) in einem Statement mitgeteilt.

Bei der EM 2012 hatte nur ein Teil der deutschen Nationalmannschaft Auschwitz besucht, was zu Kritik vom damaligen Präsidenten des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, geführt hatte. Die deutsche U21 wohnt während der EM im nur 80 Kilometer entfernten Wieliczka, der Besuch in Auschwitz war fest eingeplant.

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