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Nationalmannschaft: Schweinsteiger poltert nach Schweden-Debakel in der Kabine

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Schweinsteiger poltert nach Schweden-Debakel in der Kabine

19.10.2012, 07:56 Uhr | t-online.de

Nationalmannschaft: Schweinsteiger poltert nach Schweden-Debakel in der Kabine. Nach dem Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden redete Bastian Schweinsteiger in der Kabine Klartext. (Quelle: dpa)

Nach dem Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden redete Bastian Schweinsteiger in der Kabine Klartext. (Quelle: dpa)

Glaubt man den Aussagen der Verantwortlichen nach dem grotesken 4:4 der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden, so herrschte in der Kabine nach dem Spiel Totenstille. Doch ganz so ruhig ging es wohl doch nicht zu. Denn Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger soll nach der desolaten letzten halben Stunde, bei der die DFB-Elf einen 4:0-Vorsprung aus der Hand gegeben hatte, mächtig losgepoltert haben. (Die deutschen Nationalspieler in der Einzelkritik)

Das berichtet der Kölner "Express". Den Informationen zufolge soll der Bayern-Star seinem Frust freien Lauf gelassen und gebrüllt haben: Mit einem Bender wäre das nicht passiert. Das Problem: Lars Bender stand wegen einer Knieverletzung gar nicht im Kader, kurierte seine Blessur in Leverkusen aus. Auch sein Zwillingsbruder Sven war nicht nominiert.

Kämpfen, Beißen, Kratzen

Schweinsteiger forderte damit das, was Millionen Zuschauer an den Fernsehschirmen ebenfalls bemerkten. Dem DFB-Team fehlte in der Schlussphase der Partie ein Kämpfer, ein Spieler, der sich nicht zu schade ist, auch mal eine derbe Grätsche auszupacken, der jedem Ball hinterher- und keinem Zweikampf aus dem Weg geht.

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Denn die Grundtugenden Kampf- und Laufbereitschaft hatten etliche der Offensiv-Zauberer im DFB-Team gegen Schweden nicht in ihrem fußballerischen Repertoire. Doch gerade in diesem Spiel gegen die "Tre Kronor" hätte so eine Kampfsau wie Bender der deutschen Elf gutgetan. Denn auch Schweinsteigers Gegenpart im defensiven Mittelfeld Sami Khedira, der sich in den Quali-Spielen zuvor in überragender Verfassung präsentiert hatte, fehlte gegen Schweden.

Bundestrainer Joachim Löw wird sich die Worte seines Führungsspieler Schweinsteiger anhören und wohl auch zu Herzen nehmen. Denn auch in der Debatte um die Stimmung im Team während der EM hatte Löw die Kritik Schweinsteigers wahrgenommen. Allerdings wird er auch bemerkt haben, dass von Schweinsteiger selbst, als die Partie gegen Schweden den Bach runterging, nicht mehr viel zu sehen war.

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