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WM 2014: Kostenexplosion bei Umbau des legendären Maracana-Stadions

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WM 2014  

Umbau des WM-Stadions Maracana frisst Millionen

07.05.2013, 10:29 Uhr | t-online.de, sid

WM 2014: Kostenexplosion bei Umbau des legendären Maracana-Stadions. Der Umbau des WM-Stadions in Rio frisst Millionen. (Quelle: imago/Fotoarena)

Der Umbau des WM-Stadions in Rio frisst Millionen. (Quelle: Fotoarena/imago)

Die Organisation der WM 2014 - eine komplizierte und teure Angelegenheit für Brasilien. Und jetzt auch noch das: Der Umbau von Rios Fußballtempel Maracana wird zu einem Fass ohne Boden.

Wie die Regierung des Bundeslandes Rio de Janeiros offiziell verkündete, ist ein Zuschuss von weiteren umgerechnet 75,8 Millionen Euro nötig. Damit belaufen sich die Gesamtkosten des erst 2007 renovierten Stadions auf rund 425 Millionen Euro. Bei Baubeginn 2010 waren nur knapp 228 Millionen Euro veranschlagt worden. Kostentreiber Nummer eins war das Dach, dessen Konstruktion ursprünglich nicht vorgesehen war.

Testspiel gestrichen

Mit den zusätzlichen Bauten verschob sich auch der Fertigstellungstermin. Am 27. April rollte beim Duell zwischen den "Freunden Ronaldos" und den "Amigos Bebeto" zwar wieder der Ball, ein zweiter Testlauf am 15. Mai wurde jedoch abgesagt. So findet vor dem Confed Cup nur noch eine zweite als Generalprobe vorgesehene Partie im neuen Prunkstück Rio de Janeiros statt - am 2. Juni zwischen der Selecao und England. Exakt 14 Tage später bestreiten dann Mexiko und Italien ihr erstes Gruppenspiel beim Confed Cup an gleicher Stätte. Der Weltverband FIFA hatte im Vorfeld mindestens drei Testspiele vor einem offiziellen Turnierspiel gefordert.

Am 13. Juli 2014 wird im Maracana das Finale der WM ausgetragen.

Foto-Serie mit 14 Bildern

Auch Verzug in Brasilia

Zuvor war bereits der Arenabau in Brasiliens Hauptstadt Brasilia in Zeitnöte geraten. Im Kampf um die rechtzeitige Fertigstellung des Mane-Garrincha-Stadions für die WM hatte die Stadt ungewöhnliche Unterstützung angefordert. Die Vereinten Nationen sollen Hilfsleistungen und Arbeitsgeräte zur Verfügung stellen, unter anderem Zelte, Generatoren und Sicherheitskameras. Die Einigung mit der UN wurde als klares Eingeständnis, dass der Bau der WM-Arenen nicht so schnell voranschreitet wie angekündigt, gewertet.

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