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Jupp Heynckes setzt Joachim Löw unter Druck: "Wollen Weltmeister werden"

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Unternehmen Titelgewinn! Heynckes setzt Löw unter Druck

17.06.2013, 07:27 Uhr | t-online.de

Jupp Heynckes setzt Joachim Löw unter Druck: "Wollen Weltmeister werden". Jupp Heynckes weiß, wie es geht: Er ist der erste Trainer, der mit einem deutschen Team das Triple gewonnen hat. (Quelle: imago/MILS)

Jupp Heynckes weiß, wie es geht: Er ist der erste Trainer, der mit einem deutschen Team das Triple gewonnen hat. (Quelle: MILS/imago)

Jupp Heynckes setzt ganz bewusst das Wort "müssen" an eine Stelle seiner Aussage, die immerhin noch ein wenig Spielraum zulässt. Schließlich weiß der Trainerfuchs nur zu genau, wie nah Erfolg und Misserfolg beieinanderliegen können. Und doch schwingt eine enorme Erwartungshaltung mit, wenn sich der frischgebackene Triple-Trainer über die nahe Zukunft der deutschen Nationalmannschaft Gedanken macht. Der 68-Jährige fordert von den DFB-Verantwortlichen endlich ein klares Bekenntnis zum Thema Titelgewinn bei der WM 2014 in Brasilien.

"Das Champions-League-Finale mit Dortmund und Bayern zeigt, welche Klassespieler wir haben, dazu kommen die Spieler im Ausland. Deshalb müssen wir das Ziel klar definieren und artikulieren: Wir wollen Weltmeister werden. Mit dieser selbstbewussten, nicht überheblichen Haltung müssen wir nach Brasilien", sagte Heynckes in einem Interview mit dem "Kicker".

Der 68-jährige scheidende Trainer des FC Bayern fordert von Bundestrainer Joachim Löw und Team-Manager Oliver Bierhoff einen offensiveren Umgang mit den eigenen Titelansprüchen. Sonst, so schwingt es in seiner Aussage mit, werde es wieder nichts mit einem großen Titel. Wie bei der EM 2008 und 2012 und der WM 2010.

Keine Herumeierei mehr

Die Heynckes-Aussage kann auch als kleine Kritik am Herumeiern im Vorfeld der WM angesehen werden. Unvergessen bleibt die Bierhoff-Einschätzung, dass man gar nicht den Titel in Brasilien holen könne. "Es ist eigentlich für eine europäische Mannschaft ein Ding der Unmöglichkeit, da zu gewinnen. Die südamerikanischen Mannschaften sind dort eigentlich immer einen Schritt voraus", hatte der 44-Jährige vor wenigen Monaten gesagt.

Wenig später ruderte Bierhoff zwar zurück ("Das Ziel muss sein, Weltmeister zu werden") und auch Löw versuchte die Aussage etwas herunterzuspielen, doch da war es schon zu spät. Es sei ein "misslungener Versuch gewesen, Druck von der Mannschaft zu nehmen", tadelte Günther Netzer via "Bild am Sonntag" den Teammanager des DFB.  

Der ganz große Druck ist längst weg

Heynckes wünscht sich daher einen offensiven Umgang in Bezug auf die eigenen Ambitionen. Eben ganz so wie beim FC Bayern. "So denken auch meine Spieler", sagte der Coach im Ruhestand.

Nach dem gewonnenen Finale in der Königsklasse haben nicht nur Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger, sondern alle Nationalspieler des Rekordmeisters, die Last des ewigen Zweiten endgültig verloren und strotzen nur so vor Selbstvertrauen. Es wäre aus Heynckes‘ Sicht wünschenswert, wenn auch die Löw und Bierhoff diese optimistische Herangehensweise mit Blickrichtung auf die WM 2014 fördern würde.

Heynckes will nicht mehr trainieren

Heynckes möchte sich mit seiner Ansage in Richtung Nationalmannschaft allerdings nicht selbst ins Gespräch als Löw-Nachfolger bringen. Ganz im Gegenteil. "Ich habe keine Ambitionen, Bundestrainer zu werden", stellte Heynckes klar. "Ich habe nicht vor, noch einmal zu trainieren."

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