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Umworbener Diego Costa entscheidet sich für Spanien

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Absage für Selecao  

Umworbener Diego Costa entscheidet sich für Spanien

29.10.2013, 21:40 Uhr | dpa

Umworbener Diego Costa entscheidet sich für Spanien. Diego Costa von Atlético Madrid will für Spanien auflaufen. (Quelle: imago/Marca)

Diego Costa von Atlético Madrid will für Spanien auflaufen. (Quelle: Marca/imago)

Atletico-Madrid-Stürmer Diego Costa hat acht Monate vor WM-Anpfiff reinen Tisch gemacht. Er wolle nicht für die brasilianische Nationalmannschaft spielen, sondern doch lieber für die spanische.

Möglich ist das, weil er den brasilianischen und den spanischen Pass besitzt und noch kein Pflichtspiel für den WM-Gastgeber 2014 absolvierte.

In Brasilien wurde die Nachricht pikiert aufgenommen. Nationalcoach Luiz Felipe Scolari hatte Costa erst vorige Woche für die beiden im November anstehenden Testspiele gegen Honduras und Chile berufen und betont: "Er kann nicht für eine andere Nationalmannschaft spielen."

Bisher nur Testspiele für Brasilien

Kann er allerdings sehr wohl - auch nach FIFA-Reglement. Zwar bestritt er für die Selecao schon zwei Testspielen gegen Italien und Russland, aber eben noch kein Pflichtspiel. Dadurch ist der Wechsel ins spanische Trikot möglich.

"Ein brasilianischer Spieler, der sich weigert, das Trikot der brasilianischen Selecao anzuziehen und für sie bei einer WM in seinem Land zu spielen, der kann nur automatisch ausgeladen werden", verkündete der Trainer sichtlich vergrätzt.

Vor Debüt in der spanischen Elf

Der brasilianischen Fußball-Verband CBF teilte trocken mit: "Am Dienstagnachmittag erhielt CBF-Generalsekretär Julio Avelleda ein offizielles Dokument, in dem der Stürmer Diego Costa seinen Wunsch manifestiert, nicht für die brasilianische Mannschaft zu spielen."

Nach Brasilien zur WM dürfte Costa schon wollen. Spaniens Nationalcoach Vicente del Bosque - mit seinem Team bereits für 2014 qualifiziert - plant offenbar eine Nominierung des 25-jährigen Costa für die WM-Testspiele in Angola und Südafrika am 15. und 19. November. Und sollte der Spieler dann in Spaniens WM-Kader berufen werden, könnte das in seiner Heimat einen heißen Empfang geben.

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