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Elfmeterkrimi gegen Costa Rica: Holland zittert sich ins WM-Halbfinale

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Elfmeterkrimi gegen Costa Rica  

Holland zittert sich ins WM-Halbfinale

06.07.2014, 01:01 Uhr | dpa, t-online.de

Elfmeterkrimi gegen Costa Rica: Holland zittert sich ins WM-Halbfinale. Oranje im Freudentaumel: Torhüter Tim Krul avancierte mit zwei gehaltenen Elfmetern zum Matchwinner gegen Costa Rica. (Quelle: Reuters)

Oranje im Freudentaumel: Torhüter Tim Krul avancierte mit zwei gehaltenen Elfmetern zum Matchwinner gegen Costa Rica. (Quelle: Reuters)

Oranjes Titeltraum geht weiter, das Fußball-Märchen von Costa Rica ist vorbei: In einer dramatischen Begegnung siegten die Niederlande nach torlosen 120 Minuten aber erst mit 4:3 im Elfmeterschießen und zogen so mit viel Glück zum insgesamt fünften Mal in ein WM-Halbfinale ein. Vor 51.179 Zuschauern in Salvador parierte der eigens für die Elferlotterie eingewechselte Tim Krul zwei Elfmeter und bereitete so dem sensationellen Turnier der Mittelamerikaner ein Ende. In der Vorschlussrunde kommt es nun zu einer Neuauflage des Finals von 1978, wenn Holland am Mittwoch auf Argentinien trifft. Die Albiceleste hatte zuvor in ihrem Viertelfinale die belgische Nationalelf dank eines Treffers von Gonzalo Higuain mit 1:0 (0:0) besiegt.

Bei einem weiteren Erfolg am Mittwoch in São Paulo stünde Holland wie schon vor vier Jahren in Südafrika im Endspiel. Dagegen blieb dem großen Außenseiter aus Mittelamerika ein weiterer WM-Coup verwehrt. Auch der erneute große Rückhalt Keylor Navas im Tor konnte das Aus seiner Mannschaft nicht abwenden.

Oranje findet die Lücke nicht

Im ersten Duell beider Mannschaften überhaupt waren die Rollen von Beginn an klar verteilt. Wie erwartet, übernahmen die Niederländer die Regie, Costa Rica verlegte sich aufs Kontern. Doch die Hoffnungen der Elftal auf einen ähnlich furiosen Auftritt wie schon beim 5:1 über Spanien in ihrem ersten WM-Gruppenspiel an gleicher Stätte erfüllten sich zunächst nicht.

Zum wiederholten Mal entpuppte sich Costa Rica als unangenehmer Gegner - wie schon in den bisherigen WM-Partien gegen die ehemaligen Weltmeister Italien, Uruguay und England sowie den Achtelfinal-Kontrahenten Griechenland. Nicht zuletzt deshalb tat sich die auf zwei Positionen veränderte Oranje-Elf beim Herausspielen von Torchancen ungewohnt schwer. Gegen das von Coach Jorge Luis Pinto glänzend eingestellte Team fand die holländische Offensive lange kein Durchkommen.

Navas mit starken Paraden

Erst nach 20 mehr oder weniger ereignislosen Minuten gewann die Partie an Fahrt. Robin van Persie sorgte für den ersten Aufreger: Doch beim Schuss des Angreifers von Manchester United bewies der zuletzt hochgelobte Navas, warum angeblich auch der FC Bayern mit einer Verpflichtung liebäugelt. In ähnlich überzeugender Manier klärte der Schlussmann sieben Minuten später gegen den WM-Startelf-Debütanten Memphis Depay und in der 39. Minute bei einem platzierten Freistoß von Wesley Sneijder.

Das Fehlen der gesperrten Stammkraft Oscar Duarte machte sich in der Abwehr von Costa Rica nicht negativ bemerkbar. Der für ihn in die Mannschaft gerückte Johnny Acosta vertrat ihn prächtig und trug dazu bei, dass sich die überlegenen Niederländer bis zur Pause vergeblich um ein Tor bemühten. Auf der anderen Seite blieb der niederländische Keeper Jaspar Cillessen allerdings nahezu beschäftigungslos.

Großchancen in der Verlängerung

Auch nach Wiederanpfiff war das Angriffsspiel des Favoriten lange Zeit zu statisch. Das machte den Gegner mutiger. Bei einem Kopfball von Giancarlo Gonzáles (64.) über das Tor kam Costa Rica einem Treffer zum ersten Mal nahe. Doch angesichts einer drohenden Verlängerung erhöhte Oranje in der Schlussphase das Tempo und wurde dafür fast belohnt. Doch der Freistoß von Sneijder in der 82. Minute landete nur am Pfosten. In der dramatischen Nachspielzeit der regulären Spielzeit rettete Yeltsin Tejeda bei einem Schuss von van Persie auf der Linie.

In der Verlängerung blieben die Niederländer ihrer Abschlusschwäche treu: Zahlreiche Chancen blieben ungenutzt. Doch auch der Gegner war dem Siegteffer nahe: So klärte Cillessen in höchster Not gegen Marco Urena (116.).

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