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Formel 1: Schumacher schlägt Vettel im Regenchaos von Silverstone

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Schumacher schlägt Vettel im Regen von Silverstone, Alonso auf Pole

08.07.2012, 11:46 Uhr | t-online.de

Formel 1: Schumacher schlägt Vettel im Regenchaos von Silverstone. Michael Schumacher belegt im Qualifying von Silverstone Platz drei. (Quelle: dpa)

Michael Schumacher belegt im Qualifying von Silverstone Platz drei. (Quelle: dpa)

Was für ein Qualifying zum Großen Preis von Großbritannien: Wie schon beim Auftakt am Freitag sorgte starker Regen für Chaos auf der Strecke in Silverstone. Das Zeitfahren musste zwischenzeitlich unterbrochen werden, da die Strecke für die Formel-1-Boiden unfahrbar war.

Während sich Fernando Alonso im Ferrari die Pole Position sicherte, konnte sich Michael Schumacher vor Sebastian Vettel auf Rang drei platzieren.

Rosberg muss bis zur letzten Sekunde zittern

Fast pünktlich zum Start des Qualifyings begann es über der Strecke in Silverstone wieder leicht zu regnen. Um die teilweise noch trockenen Bedingungen für eine schnelle Runde zu nutzen, fuhren alle Piloten auf Intermiediate-Reifen sofort auf die Piste. Der erwartete große Regen blieb aber zunächst aus, sodass der Asphalt unter dem regen Verkehr immer weiter abtrocknete. Für die Teams galt es nun, das kleine Fenster zu treffen, in dem die Reifen mit den unterschiedlichen Bedingungen am besten zurechtkommen.

Während sich Sebastian Vettel an der Spitze des Feldes festsetzte, musste Nico Rosberg bis zur letzten Sekunde um den Einzug in den zweiten Durchgang zittern. Auf Platz 17 liegend konnte ihn nur noch Jenson Button aus dem Rennen werfen. Und der Brite war auf einer sehr guten Runde unterwegs - ehe ihm ein Dreher von Timo Glock, der unglücklich auf der Start- und Zielgeraden liegen blieb, einen Strich durch die Rechnung machte. Button war raus, Rosberg weiter.

Regenchaos sorgt für lange Unterbrechung

In der kurzen Pause zwischen Q1 und Q2 setzte dann doch der Regen ein. Also Intermediates runter und Vollregenreifen aufgezogen. Doch auch diese schienen den Wassermassen nicht mehr gewachsen zu sein. Unzählige Dreher und Abflüge waren zu beobachten. Fernando Alonso und Lewis Hamilton forderten dann per Boxenfunk eine Unterbrechung des Qualifyings. Die Rennleitung entschied sich, dem Rat der Fahrer zu folgen und ließ die Roten Flaggen schwenken.

Immer wieder wurde das hochmotorisierte Medical Car auf die Bahn geschickt, um die Bedingungen zu überprüfen. Als der Regen schließlich nachließ, versuchten die Streckenposten mit Kehrmaschinen und Besen die stehenden Wassermassen zu beseitigen. Um 15.07 Uhr (Ortszeit) ging es dann wieder los, rund sechs Minuten standen für den zweiten Teil der Qualifikation noch auf der Uhr. Im Kampf um die zehn Plätze für den dritten und entscheidenden Durchgang ging es mächtig eng zur Sache. Alonso und Vettel mussten zittern, rutschten dann aber auf den Rängen neun und zehn liegend in die Top Ten. Für Nico Rosberg war hingegen Endstation.

Schumacher schlägt Vettel, Alonso auf Pole

Romain Grosjean schaffte zwar den Sprung unter die ersten zehn Fahrer, durfte aber an Q3 nicht mehr teilnehmen. Der Franzose war kurz vor Ende des zweiten Durchgangs ins Kiesbett gerutscht und dort steckengeblieben. Demnach wurde die Pole Position nur noch unter neun Fahrern ausgefochten. Risiko war gefragt, die Intermediates wurden den Fahrern wieder an die Boliden geschraubt.

Die beiden Ferrari-Piloten Alonso und Felipa Massa machten von Beginn an Druck auf den Rest des Feldes, flogen förmlich über die noch immer sehr nasse Bahn. Vettels Teamkollege Mark Webber hielt zwar dagegen und zerschlug die rote Phalanx, musste sich am Ende aber doch Alonso geschlagen geben. Schumacher schlug Vettel und wurde Dritter.

Hülkenberg und Pic bekommen Strafe aufgebrummt

Für Nico Hülkenberg war schon vor der Qualifikation klar: Egal, wie sehr er sich auch ins Zeug legt, um eine Strafversetzung um fünf Plätze würde er nicht drum herum kommen. Die Mechaniker des Force-India-Teams mussten an seinem Boliden das Getriebe auswechseln. Das gleiche Schicksal ereilte auch Timo Glocks Teamkollegen Charles Pic.

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