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Formel 1: Mercedes scheitert mit Megafon-Auspuff

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Nur heiße Luft aus Vuvuzela  

Mercedes scheitert kläglich mit Megafon-Auspuff

15.05.2014, 10:39 Uhr | t-online.de

Formel 1: Mercedes scheitert mit Megafon-Auspuff. Die Vuvuzela im Heck des Mercedes - leider nicht lauter als der normale Auspuff. (Quelle: xpb)

Die Vuvuzela im Heck des Mercedes - leider nicht lauter als der normale Auspuff. (Quelle: xpb)

Mercedes ist mit dem Experiment gescheitert, die Formel 1 nach der anhaltenden Kritik am Sound der neuen Turbo-Motoren wieder lauter zu machen. Bei den Testfahrten in Barcelona hielt der neue Auspuff im Heck der Silberpfeile, optisch eine Kreuzung aus Tuba und Vuvuzela, nicht das, was sich das Team erhofft hatte.

"Haben den neuen Auspuff probiert heute“, twitterte Nico Rosberg. "Hat aber nicht so wie gedacht funktioniert. War nicht viel lauter." Die Mercedes-Konkurrenz war ebenfalls mäßig beeindruckt vom Sound des Megaphon-Auspuffs. "Ich bin eine Runde hinter Nico gefahren, konnte aber nichts hören", sagte Force India-Testfahrer Daniel Juncadella gegenüber "Motorsport-Magazin.com".

"Pushen jetzt eine andere Lösung"

Aufgeben will Mercedes aber noch nicht. "Wir wollen das ja als Team im Sinne des Sports. Darum pushen wir jetzt eine andere Lösung", sagte Rosberg. "Wir sind glücklich, solche Dinge auszuprobieren, wenn die FIA und die Fans das wollen."

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Die Fans wären sicher begeistert, wenn die Formel 1 wieder lauter werden würde. Zuletzt hatten sich Zuschauer darüber beklagt, dass sogar das Quietschen der Reifen beim Abbremsen vor den Kurven auf der Tribüne lauter zu hören sei als das Motorengeräusch.

Todt reibt sich die Hände

Und der Weltverband FIA? Zwar war in Barcelona eine Expertenkommission zur Hörprobe vor Ort. Doch die Herrschaften dürften wenig beeindruckt gewesen sein. FIA-Präsident Jean Todt spielt das in die Karten. Der Franzose betont immer wieder, dass der neue Sound in der Formel 1 "Geschmackssache" sei und er keine Probleme damit habe. Todt glaubt vielmehr, dass die Debatte schon bald beendet ist. "In ein paar Monaten redet keiner mehr über die Lautstärke", betonte er.

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