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BVB: Wolfgang Stark gibt Fehler bei Attacke gegen Marco Reus zu

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BVB-Star droht lange Pause  

Attacke gegen Reus: Schiri Stark räumt Fehler ein

24.11.2014, 14:27 Uhr | sid, t-online.de

BVB: Wolfgang Stark gibt Fehler bei Attacke gegen Marco Reus zu. Wolfgang Stark zeigt Marvin Bakalorz für das Foul an Marco Reus die gelbe Karte.  (Quelle: imago/pmk)

Wolfgang Stark zeigt Marvin Bakalorz für das Foul an Marco Reus die gelbe Karte. (Quelle: pmk/imago)

Die Leidensgeschichte von Marco Reus geht weiter. Der Top-Star von Borussia Dortmund wird nach einem schweren Foul von Marvin Bakalorz wohl mindestens bis Jahresende ausfallen, auch wenn eine genaue Diagnose noch aussteht. Der Paderborner sah nach der Attacke gegen den Nationalspieler von Schiedsrichter Wolfgang Stark die gelbe Karte. Eine Fehlentscheidung, wie der Unparteiische mittlerweile eingeräumt hat. "Als ich nachher die Zeitlupe gesehen habe, habe ich mich selbst erschrocken und muss sagen: Rot wäre die richtige Entscheidung gewesen", sagte er der "Bild"-Zeitung.

Er habe im Spiel gesehen, dass Bakalorz "zum Ball grätscht, den Ball auch leicht berührt und danach Reus trifft. Für mich war das in dem Moment Foul und Gelb", so Stark. "Mir tut Marco Reus leid. Wir hatten uns beim Aufwärmen noch unterhalten, und ich habe ihm da gesagt: 'Schön, dass Sie wieder fit und zurück sind.' Ich hoffe sehr für ihn, dass die Verletzung nicht zu schlimm ist."

Auch Jürgen Klopp zeigte sich nach dem Spiel, bei dem seine Mannschaft eine Zwei-Tore-Führung verspielt hatte, betroffen. "Mit fällt es schwer, jetzt über Fußball zu reden", sagte der BVB-Trainer, während Manager Michael Zorc in der Mixed Zone das erste medizinische Bulletin seines Mannschaftsarztes zu Reus verkündete: "Es besteht der Verdacht auf einen Außenbandriss. Auch die Syndesmose soll in Mitleidenschaft gezogen sein." Laut Klopp war das Sprunggelenk "schnell dick geworden" und die Reaktion seines Teams klang nicht so, als ob es eine Entwarnung geben würde: "Alle haben mich angeschaut, als ob eine Katastrophe passiert ist."

Bakalorz bedauert sein Einsteigen

Eine genaue Diagnose soll es im Laufe des Tages geben. Für Reus ist es der nächste Rückschlag, zuletzt hatte er wegen einer Bänder- und Sehnenzerrung sowie eines Knochenödems im linken Sprunggelenk gefehlt und im Sommer die WM in Brasilien wegen eines Syndesmoserisses verpasst hatte.

"Ich kenne Marvin schon eine Weile. Es gab immer wieder Situationen, wo es passiert, dass er unkontrolliert grätscht", sagte Klopp, der seinem früheren Spieler schon auf dem Platz eine Standpauke hielt. Absicht schloss der BVB-Trainer aber explizit aus: "Auch wenn das Dummheit pur war, ist er ein Top-Junge."

Bakalorz hatte sich da bereits für das harte Einsteigen entschuldigt. "Wir waren damals im Trainingslager zusammen auf dem Zimmer - ich würde Marco Reus niemals gewollt umtreten", sagte der Paderborner bei Sky: "Ich wollte zum Ball gehen, aber ich berühre ihn, das war zu heftig. Es tut mir auf jeden Fall leid."

Klopp: "Kein guter Tag"

Aber nicht nur Reus' erneute Verletzung sorgte dafür, dass Klopp bewusst untertreibend von "keinem guten Tag für uns" sprach. Bereits vor der Auswechslung des Nationalspielers Mitte der zweiten Halbzeit hatte der BVB das Spiel nach einer kontrolliert geführten ersten Halbzeit aus der Hand gegeben und den plötzlich mutigen Paderbornern zu wenig Gegenwehr geliefert.

Die Treffer von Pierre-Emerick Aubameyang (12.) und Reus (45.+1.) spiegelten zwar das Kräfteverhältnis der ersten Halbzeit wider, mehr als eine durchschnittliche Leistung lieferten die Dortmunder dabei aber nicht ab - im Gegensatz zum aufopferungsvoll kämpfenden Gegner, der sich durch Lukas Rupp (60.) und den Ex-Borussen Mahir Saglik (81.) belohnte.

Und auch wenn Klopp nach dem Spiel anerkennend konstatierte, dass er "kein Problem habe, hier remis zu spielen" und dem SCP "Riesenrespekt" zollte - die Erwartungen der Dortmunder nach dem erhofften Ende der Ligakrise gegen Borussia Mönchengladbach (1:0) nach zuvor fünf Niederlagen waren sicher andere gewesen. Dass die Abseitsentscheidung bei einem Treffer von Kevin Großkreutz zum vermeintlichen 3:1 zumindest umstritten war, sorgte ebenfalls nicht gerade für eine Verbesserung der Laune - weder bei Watzke noch bei Klopp.


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