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Hamburger SV leidet vor Bundesliga-Relegation unter Stürmernot

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Zittern um Torjäger  

Der HSV leidet beim "Endspiel" unter Stürmernot

01.06.2015, 12:41 Uhr | t-online.de, dpa

Hamburger SV leidet vor Bundesliga-Relegation unter Stürmernot. Erkämpfen mit dem HSV ein Unentschieden: Ivica Olic (re.) und Ivo Illicevic. (Quelle: imago/Contrast)

Erkämpfen mit dem HSV ein Unentschieden: Ivica Olic (re.) und Ivo Illicevic. (Quelle: Contrast/imago)

Beim Relegationsrückspiel (ab 18:45 im Live-Ticker auf t-online.de) gegen den Karlsruher SC geht es für den Hamburger SV um alles oder nichts. Doch ausgerechnet zum entscheidenden Spiel gehen dem akut abstiegsgefährdeten Bundesliga-Dino die Stürmer aus. Die Hanseaten müssen wohl bis zum Schluss um den Einsatz von Ivica Olic und Ivo Ilicevic bangen.

Schon wochenlang plagen Olic Rückenschmerzen. Nach einer Spritze durch einen Spezialisten erlitt er am Freitag einen allergischen Schock. Der Notarzt musste mit dem Hubschrauber eingeflogen werden, der 35-Jährige kam ins Krankenhaus und wurde eine Nacht überwacht. "Die ersten 20 Minuten bei meinem Anfall waren schlimm. Der Schock im ersten Augenblick war riesengroß", sagte er der "Bild am Sonntag". Herzrasen und Unwohlsein waren die Folge einer Reaktion auf einen Wirkstoff, den Olic nicht vertrug.

Wer den Kroaten kennt, der weiß, dass er alles versuchen wird, um beim großen Finale im ausverkauften Wildpark dabei zu sein. Beim Abschlusstraining konnte der unermüdliche Kämpfer immerhin schon wieder mitmischen. Neben ihm wackelt auch Ilicevic. Der Torschütze zum 1:1-Endstand im Hinspiel laboriert an Adduktorenbeschwerden und soll noch Schmerzen haben. "Bei beiden ist unklar, ob sie spielen können", sagte Trainer Bruno Labaddia.

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Option van der Vaart

Sollten sie ausfallen läge die Verantwortung auf dem zuletzt ebenfalls angeschlagenen Pierre-Michel Lasogga. Im Vorjahr hatte der 23-Jährige mit seinem Tor zum 1:1 in Fürth den HSV gerettet. Labaddia führte deshalb beim Training ein langes Gespräch mit seinem Torjäger. Für Ersatzstürmer Artjoms Rudnevs hat die Saison wegen Rückenproblemen ein frühzeitiges Ende genommen.

Der Coach setzt weiterhin auf seine müden Stammspieler. Flügelspieler Maximilian Beister traut er noch keine 90 Minuten zu. "Es ist nicht so einfach, er war ein Jahr lang verletzt", sagte Labaddia.

Doch nicht nur im Angriff hat der HSV Probleme. Nach den Sperren von Heiko Westermann und Gojko Kacar sind auch Abwehr und Mittelfeld geschwächt. Wegen der Personalnot könnte Bankdrücker Rafael van der Vaart zu einem letzten Einsatz kommen. "Jeder ist eine Option, so viel Auswahl haben wir ja nicht", betonte Labbadia. Der Niederländer könnte neben Marcelo Diaz vor der Abwehr auflaufen. Denn Petr Jiracek ist noch nicht fit.

Diekmeier ein gutes Omen?

Wenn der KSC, dem der gesperrte Dominic Peitz fehlt, erneut so erfrischend aufspielt, stehen die Zeichen für das Liga-Urgestein nach 52 Jahren auf Abstieg. Ein hauchdünner Strohhalm für die HSV-Anhänger ist die Relegationsgeschichte von Dennis Diekmeier.

Schon 2009 und 2010 mit dem 1. FC Nürnberg und dann 2014 mit dem HSV glückte ihm das Nachsitzen um die Liga-Zugehörigkeit. "Jetzt will ich mit aller Macht zum vierten Mal in der Relegation erfolgreich sein", sagte der 25 Jahre alte Rechtsverteidiger.

Finanzen offenbar geklärt

Wenigstens im Hintergrund scheinen die Weichen für einen Neuanfang in der 2. Bundesliga gestellt. Wie die "BamS" berichtete, soll ein dritter Investor mit einem Kredit von 2,5 Millionen Euro beim klammen HSV einsteigen. Die Finanzspritze soll später in einen einprozentigen Anteil an der Fußball-AG umgewandelt werden.

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Wer setzt sich in den Relegationsspielen zur Bundesliga durch?

Zusätzlich wurde mit den Banken verhandelt, um Zahlungsfristen für Kredite zu verlängern. Damit käme der HSV der Forderung der Deutschen Fußball-Liga für die Lizenz in Liga Zwei nach, bis Mittwoch eine Zehn-Millionen-Euro-Lücke zu schließen.

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