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Formel 1: Jenson Button ätzt gegen Weltmeister Lewis Hamilton

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Button ätzt gegen Weltmeister  

"Hamilton ist schnell überheblich geworden"

13.11.2015, 10:24 Uhr | t-online.de

Formel 1: Jenson Button ätzt gegen Weltmeister Lewis Hamilton. Jenson Button (rechts) ist auf Lewis Hamilton derzeit nicht gut zu sprechen. (Quelle: imago/LAT Photograohic)

Jenson Button (rechts) ist auf Lewis Hamilton derzeit nicht gut zu sprechen. (Quelle: LAT Photograohic/imago)

Die jüngsten verbalen Rundumschläge von Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton gehen Jenson Button offenbar gehörig auf die Nerven. Der McLaren-Pilot kontert diese nun und hofft im nächsten Jahr auf Ferrari.

"Er ist ziemlich schnell überheblich geworden. Er ist sehr talentiert, macht einen tollen Job, aber er hat auch Schwächen“, sagte Button zu "Bild". Der 35-Jährige muss es wissen: Zwischen 2010 und 2012 fuhr er drei Jahre lang mit Hamilton bei McLaren.

Attacke gegen Mercedes, Rosberg und Schumacher

Hamilton hatte zuletzt beim Mexiko-Rennen den Mercedes-Bossen indirekt unterstellt, mit einer gegen ihn gerichteten Strategie Stallrivale Nico Rosberg zum Sieg verholfen zu haben. "Ich weiß, dass das Team sich ihm gegenüber extra warmherzig zeigen will", sagte der 30-Jährige. "Ich weiß was ich meine, aber ich werde nicht sagen, was ich meine."

Dann schoss Hamilton auch gegen Michael Schumacher, dem er bei seinen sieben Titeln unlautere Methoden vorwarf. "Ich habe nie solche Aktionen gemacht, um zu gewinnen. Ich habe meine Titel auf natürliche Art und Weise gewonnen" tönte er. Angesichts des Schicksals von Schumacher nach dessen schweren Ski-Unfall vor fast zwei Jahren eine äußerst respektlose Aussage. Mittlerweile hat sich der Brite dafür entschuldigt.

Das Auto macht den Unterschied

Hamilton sieht sich gerne als den besten Fahrer im Feld, doch daran zweifelt Button. "Wenn du ihn in ein gleiches Auto mit Vettel setzt, oder einem von uns, sieht es für ihn anders aus und es wäre schwer für ihn. Er hätte dann nicht das Vertrauen in die Situation", sagte der Weltmeister von 2009.

Wegen des übermächtigen Silberpfeils sei Hamilton derzeit aber in einer sehr komfortablen Situation, weil er dadurch keine ernsthafte Konkurrent fürchten müsse, erklärte Button weiter.

"Wir brachen Ferrari"

Der Brite hofft aber, dass sich das in der kommenden Saison ändert. "Wir, die Formel 1, brauchen Ferrari nächstes Jahr als Herausforderer von Mercedes. Das wird alles verändern. Auch bei Hamilton", ist Button sicher. "Vettel wie auch Kimi (Räikkönen, Anm. d. Red.) können Mercedes gefährlich werden. Es wird interessant."

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