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Olympia 2016: Das passierte heute Nacht bei den Spielen in Rio

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Das war die Olympia-Nacht  

Schwanitz patzt im Kugelstoß-Finale

13.08.2016, 12:13 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Olympia 2016: Das passierte heute Nacht bei den Spielen in Rio. Christina Schwanitz ist mit ihrer Leistung beim Kugelstoßen nicht zufrieden. (Quelle: dpa)

Christina Schwanitz ist mit ihrer Leistung beim Kugelstoßen nicht zufrieden. (Quelle: dpa)

  • Kugelstoßerin Schwanitz verpasst klar eine Medaille
  • Siebenkämpferin Schäfer nach dem ersten Tag vorne mit dabei
  • Angelique Kerber im Tennis-Finale
  • Hingis greift im Doppel nach Gold
  • Kurios: In einem Rennen beim Schwimmen gibt es gleich dreimal Silber
  • DFB-Frauen im Halbfinale gegen Kanada

Die deutschen Leichtathleten warten bei Olympia 2016 weiterhin auf ihre erste Medaille. Kugelstoßerin Christina Schwanitz kam nicht über 19,03 Meter hinaus und zeigte einen ihrer schwächsten Wettkämpfe seit Jahren. Die amtierende Welt- und Europameisterin belegte damit nur Rang sechs.

"Ich habe einfach verkackt. Platz sechs ist nicht grottenschlecht. Die Weite hat halt nicht gestimmt", sagte sie in der ARD.

Den Sieg sicherte sich die US-Amerikanerin Michelle Carter, die in ihrem letzten Versuch mit 20,63 Metern der Neuseeländerin Valerie Adams (20,42) die Goldmedaille noch entriss. Diese hätte sich sonst über ihren dritten Olympiasieg in Folge freuen dürfen.

Schäfer mit gleich zwei persönlichen Bestleistungen

Hoffnungen auf eine Medaille kann sich Siebenkämpferin Carolin Schäfer machen. Die 24-Jährige liegt nach dem ersten Tag auf Platz fünf. Mit 13,12 Sekunden über die 100 Meter Hürden und 14,57 Meter im Kugelstoßen stellte sie zwei persönliche Bestleistungen auf. Schäfer hat mit 3936 Punkten nur 28 Punkte Rückstand auf Akela Jones aus Barbados, die nach dem 200-Meter-Lauf den dritten Rang belegt. Jennifer Oeser (3778) rangiert auf Position zehn, Claudia Rath ist 26. (3585).

"Das war ein großartiger Tag, er war super erfolgreich", sagte Schäfer. Die britische London-Olympiasiegerin Jessica Ennis-Hill (4057) geht als Führende in die letzten Disziplinen.

Kerber im Finale

28 Jahre nach dem Olympia-Sieg von Steffi Graf greift Angelique Kerber nach dem zweiten Tennis-Gold für Deutschland. Die an Nummer zwei gesetzte Australian-Open-Siegerin besiegte im Halbfinale die US-Amerikanerin Madison Keys mit 6:3, 7:5.

Kerber, die bei Grafs Triumph gerade einmal achteinhalb Monate alt war, geht als Favoritin ins Endspiel gegen die ungesetzte Monica Puig aus Puerto Rico. Die Nummer 34 der Welt schaltete überraschend die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova aus Tschechien mit 6:4, 1:6, 6:3 aus. Mehr zum Sieg von Angelique Kerber lesen sie hier.

Hingis greift im Doppel nach Gold

Ebenfalls eine Silbermedaille hat die Schweizer Tennis-Ikone Martina Hingis sicher. Die frühere Weltranglistenerste im Einzel zog zusammen mit Timea Bacsinszky ins Endspiel des Doppel-Wettbewerbs ein.

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Die Schweizerinnen, die vor den Sommerspielen noch nie zusammen gespielt hatten und an Position fünf gesetzt sind, bezwangen Andrea Hlavackova und Lucie Hradecka aus Tschechien nach der Abwehr von zwei Matchbällen mit 5:7, 7:6 (7:3), 6:2. Im Finale warten am Sonntag die Russinen Jekaterina Makarowa/Jelena Wesnina, die sich mit 7:6 (9:7), 6:4 gegen Lucie Safarova/Barbora Strycova durchsetzten.

Kurios: drei Silbermedaillen über 100 Meter Schmetterling

Mit einem Kuriosum endete das Rennen über 100 Meter Schmetterling. Gleich drei Schwimmer schlugen nach 51,14 Sekunden an, darunter US-amerikanischen Schwimm-Superstar Michael Phelps. Auch für den südafrikanischen Weltmeister Chad le Clos und den ungarischen WM-Zweiten Laszlo Cseh blieb die Uhr zur gleichen Zeit stehen. Es siegte Joseph Schooling aus Singapur in 50,39 Sekunden.

DFB-Frauen nun gegen Kanada

Im Fußball-Turnier der Frauen stehen die Halbfinal-Paarungen fest. Deutschland trifft nach dem 1:0-Erfolg gegen China (mehr dazu hier) auf Kanada, das Frankreich ebenfalls mit 1:0 besiegte.

Das andere Vorschlussrundenspiel bestreiten Brasilien und Schweden. Die Gastgeberinnen zitterten sich mit einem 7:6 nach Elfmeterschießen gegen Australien in die nächste Runde. Auch zwischen Schweden und den USA gab es weder nach 90 noch nach 120 Minuten einen Sieger (1:1). Auch hier musste das Elfmeterschießen entscheiden, in dem sich die Skandinavierinnen mit 4:3 durchsetzten. US-Torfrau Hope Solo zeigte sich danach als schlechte Verliererin.

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US-Basketballer müssen zittern

Mehr Mühe als erwartet hatte das Dreamteam bei seinem vierten Auftritt in Rio. Die US-Basketballer siegten nur knapp gegen Serbien mit 94:91 (50:41). Bogdan Bogdanovic vergab zwei Sekunden vor dem Ende mit einem Dreierversuch die Chance zum Ausgleich.

Das bringt der Tag in Rio neben dem Einzel-Finale der Tennis-Damen mit Angelique Kerber:

Die deutschen Olympia-Fußballer stehen im Viertelfinale vor einer schwierigen Aufgabe. Die Mannschaft von Trainer Horst Hrubesch trifft um 18.00 Uhr MESZ auf U21-Vizeeuropameister Portugal.

Nach der Niederlage gegen Gastgeber Brasilien stehen die deutschen Handballer am vierten Vorrunden-Spieltag unter Zugzwang. Gegner um 14.30 Uhr MESZ ist Tabellenführer Slowenien, der seine bisherigen drei Partien alle gewonnen hat. Mit einem Sieg wäre das DHB-Team sicher im Viertelfinale, ansonsten muss es auf Schützenhilfe hoffen.

Bei den Ruderern will das deutsche Paradeboot den Gold-Coup von London wiederholen. Der Deutschland-Achter gilt im Finale um 16.27 Uhr MESZ als Favorit. Größter Konkurrent ist Großbritannien.

Nach den Herren wollen auch die deutschen Hockey-Damen dem Erzrivalen Niederlande ein Schnippchen schlagen. Allerdings dürfte der Olympiasieger und Weltmeister nur schwer zu bezwingen sein. Nur mit einem Sieg würde Deutschland seine Chance auf den Gruppensieg wahren.

Zudem steht Leichtathletik-Superstar Usain Bolt vor seinem ersten großen Auftritt. Der Weltrekordler aus Jamaika will im 100-Meter-Finale seine siebte olympische Goldmedaille gewinnen und Kurs auf sein drittes Olympia-Triple nehmen.

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