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Doping-Arzt Eufemiano Fuentes will Infos meistbietend verkaufen

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Fuentes will Doping-Infos verkaufen

11.05.2013, 12:54 Uhr | sid, dpa

Doping-Arzt Eufemiano Fuentes will Infos meistbietend verkaufen. Medieninteresse: Eufemiano Fuentes will Informationen verkaufen. (Quelle: dpa)

Medieninteresse: Eufemiano Fuentes will Informationen verkaufen. (Quelle: dpa)

Jetzt könnte Eufemiano Fuentes mit seinem Wissen sogar noch viel Geld verdienen. Der verurteilte spanische Doping-Arzt hat angeblich angekündigt, ausgesuchte Informationen über seine Kunden meistbietend verkaufen zu wollen. Einem Bericht der englischen Zeitung "The Guardian" zufolge habe der Mediziner bereits eine Liste mit Namen betroffener Athleten an ausgewählte Medien gemailt.

Eine Kategorie in der Fuentes-Mail laute "Wie ich ein Team vorbereitete, das in der Champions League spielt", eine andere "Meine medizinische Verbindung zu Gewinnern des London-Marathons, inklusive Vorbehandlungen".

"Es gibt eine Liste mit Personen"

"Verschiedene Medien sind auf ihn zugekommen und haben ihm Geld angeboten", bestätigte Fuentes' Anwalt Jose Miguel Lledo: "Es gibt eine Liste mit Personen, über die er reden kann. Vor dem Berufungsverfahren Ende Mai wird das aber nicht passieren."

Neben der langen Liste an Kunden aus dem Profi-Radsport soll es dabei laut "The Guardian" auch um die Bereiche Fußball und Leichtathletik gehen. Von olympischen Medaillengewinnern sei in der Nachricht ebenfalls die Rede. Fuentes habe außerdem angekündigt zu enthüllen, wie Offizielle der Tour de France bei Dopingkontrollen versagten.

Gericht geht auf Angebot nicht ein

Fuentes war Ende April in Madrid zu einem Jahr Haft auf Bewährung und einem Berufsverbot verurteilt worden. Der Gynäkologe hatte in dem Prozess angeboten, Daten und Namen der von ihm behandelten Sportler zu nennen. Das Gericht war darauf aber nicht eingegangen und ordnete zudem die Vernichtung aller 200 Blutbeutel der Fuentes-Kunden an.

Der Arzt soll zudem unter dem Stichwort "von Toleranz zum Erfolg" Gründe für Spaniens Aufstieg zur Sport-Großmacht beleuchten. Mögliche Enthüllungen könnten Madrids Kandidatur für Olympia 2020 gefährden.

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