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Ski-WM 2017: Viktoria Rebensburg muss Riesenslalom-Drama verkraften

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WM-Gold für Worley  

Drama um Rebensburg: "Es tut sehr weh"

16.02.2017, 14:06 Uhr | dpa, sid

Ski-WM 2017: Viktoria Rebensburg muss Riesenslalom-Drama verkraften. Viktoria Rebensburg ist im Riesenslalom schon im ersten Durchgang ausgeschieden und verlässt die Titelkämpfe in St. Moritz damit ohne Medaille. (Quelle: dpa)

Viktoria Rebensburg ist im Riesenslalom schon im ersten Durchgang ausgeschieden und verlässt die Titelkämpfe in St. Moritz damit ohne Medaille. (Quelle: dpa)

Sie glich einem Häuflein Elend, sie kämpfte gegen die Tränen: Auch der letzte Medaillentraum von Viktoria Rebensburg bei der alpinen Ski-WM in St. Moritz ist jäh geplatzt. Die Olympiasiegerin schied im Riesenslalom nach nicht einmal 30 Fahrsekunden aus.

"Das ist extrem bitter", sagte Rebensburg sichtlich schwer enttäuscht in der ARD: "Es war eine kleine Unachtsamkeit, ein kleiner Fehler. Der Ski hat gegriffen und ich bin in die völlig falsche Richtung gesprungen. Ich habe dann keine Chance mehr gehabt." Auf einer Skala der Enttäuschungen von null bis zehn sei dies eine "zehneinhalb", sagte sie, und es werde sicher "ein paar Tage dauern",

Gold ging an die Französin Tessa Worley, die zum zweiten Mal nach 2013 im Riesenslalom Weltmeisterin ist. Die 27-Jährige, die mit Frankreich bereits im Team Event den Titel gewonnen hatte, setzte sich vor Mikaela Shiffrin aus den USA (0,34 Sekunden zurück) und Sofia Goggia aus Italien (0,74) durch. DSV-Läuferin Lena Dürr kam auf Rang 26.

Die vierte Enttäuschung

Nach Platz vier im Super-G, dem elften Rang in der Abfahrt und dem Erstrunden-Aus mit der Mannschaft war es unterdessen die die vierte herbe Enttäuschung für die beste deutsche Ski-Rennläuferin in St. Moritz. Die 27-Jährige hatte in allen vier Wettbewerben Ambitionen, eine Medaille zu gewinnen.

Der Deutschen Skiverband steht damit vor der ersten WM ohne Medaille bei den Frauen seit 2007. Weil ein Top-3-Rang im Slalom am Samstag unrealistisch ist, wird die Serie nach vier Titelkämpfen mit Medaillen von Rebensburg, Maria Höfl-Riesch und Kathrin Hölzl reißen.

Alpindirektor Wolfgang Maier aber gibt sich kämpferisch. "Ich werde jetzt keine Bombe in den Laden schmeißen", sagte er und ergänzte: "Aufgeben muss man es erst zum Schluss."

"Es wäre vieles drin gewesen"

"Es wäre vieles drin gewesen", sagte Rebensburg über den Riesenslalom: "Ich habe mich beim Aufwärmen extrem wohl gefühlt, es hat alles gepasst. Dann passiert so ein kleiner Fehler, und man steht da und schaut den anderen zu. Das tut sehr weh."

Leise Kritik kam von ARD-Expertin Höfl-Riesch. "Das sieht man bei der Viktoria manchmal. Es hat nicht so ausgesehen, dass sie mit der allerletzten Konsequenz versucht hat, das Tor noch zu bekommen", sagte die dreimalige Olympiasiegerin: "Das wäre heute eine riesige Medaillenchance gewesen, das sieht man an den Abständen da vorn. Schade."

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