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Wentworth Miller: Schwuler "Prison Break"-Star gesteht Suizid-Versuche

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"Prison Break"-Star Wentworth Miller  

"Habe mehrfach versucht, mich umzubringen"

09.09.2013, 11:44 Uhr | kbe, t-online.de

Wentworth Miller: Schwuler "Prison Break"-Star gesteht Suizid-Versuche. Wentworth Miller hielt seine Homosexualität jahrelang geheim. (Quelle: WENN)

Wentworth Miller hielt seine Homosexualität jahrelang geheim. (Quelle: WENN)

Wentworth Miller hatte es bis zu seinem Outing vor ein paar Wochen nicht einfach im Leben. Der "Prison Break"-Star gestand in einer Rede auf der "Human Rights Gala" in Seattle, dass sein Geheimnis ihn fast in den Tod getrieben hat. Mit gerade mal 15 Jahren wollte er sich umbringen, weil er seine Homosexualität verstecken musste. "Ich habe gewartet, bis meine Familie das Haus verlassen hatte und ich alleine war. Dann habe ich mir einen Tiegel Pillen eingeworfen", sagte der 41-Jährige.

An die darauffolgenden Tage habe er keine Erinnerung mehr. "Ich saß am folgenden Montagmorgen im Schulbus und habe so getan, als sei alles in Ordnung", erklärte der Schauspieler weiter. Er habe nach eigenen Angaben mehrfach versucht, sich das Leben zu nehmen. "Ich war in meiner Jugend ständig im Fadenkreuz. Wie ich sprach, wie ich stand, wie ich meinen Arm hielt - alles war wie ein Test und es gab tausend Wege zu versagen."

Kein Outing wegen der Karriere

Seine Schauspielkarriere habe seine Situation nicht vereinfacht. Er hatte Angst davor, sich als homosexuell zu bekennen und damit seiner Karriere zu schaden. "Ich hatte in Interviews unzählige Möglichkeiten, die Wahrheit zu sagen. Ich habe mich dazu entschlossen, zu lügen. Ich dachte darüber nach, wie das meine Karriere, für die ich so hart gearbeitet hatte, beeinflussen würde. Und davor hatte ich Angst", gab Miller zu.

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Der Brite hatte sich erst im August dieses Jahres zu seiner Homosexualität bekannt. Er war zum Filmfestival in St. Petersburg geladen, lehnte die Einladung aber wegen der Diskriminierung Homosexueller ab. "Als jemand, der vergangene Besuche in Russland genossen und auch familiäre Wurzeln dort hat, hätte ich gerne zugesagt. Aber als schwuler Mann muss ich ablehnen", schrieb er in einem Brief an die Festivalmacher, der auf der Homepage der schwul-lesbischen Organisation GLAAD veröffentlicht wurde.

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