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Reifenwechsel: Alle vier Pneus auf einmal oder geht es auch einzeln?

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Reifenwechsel  

Alle vier Pneus auf einmal oder geht es auch einzeln?

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Reifenwechsel: Alle vier Pneus auf einmal oder geht es auch einzeln?.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wann ist der Wechsel von Winterreifen auf Sommerreifen sinnvoll? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Beim saisonalen Reifenwechsel stellen Autofahrer immer wieder fest, dass nur noch zwei von vier Reifen für die nächsten Monate taugen. Doch zwei neue Reifen mit dem gleichen Profil sind meistens nicht aufzutreiben. Unser Experte verrät, ob auch der paarweise Tausch praktikabel ist.

Einzelner Tausch ist rechtlich okay

Hans-Georg Marmit, Kraftfahrzeugexperte der Sachverständigen-Organisation KÜS: "Reifen auf der Antriebsachse verschleißen häufig schneller. Grundsätzlich dürfen Sie mit Reifenpaaren verschiedenen Alters fahren. Das Verwenden von unterschiedlichen Reifentypen (beispielsweise Reifen unterschiedlicher Hersteller) bei Vorder- zu Hinterachse stellt rechtlich ebenfalls kein Problem dar.". Allerdings ist das Mischen von Winter- und Sommerreifen nicht zulässig.

Kompletter Wechsel ist sicherer

Unterschiede bei Gummimischung, Profiltiefe und -gestaltung können das Fahrverhalten eines Autos aber unvorhersehbar verändern. Vor allem bei Nässe führt das schnell zu kritischen Situationen. Deshalb sollten Sie nach Möglichkeit den gleichen Reifentyp vom selben Hersteller kaufen und gegebenenfalls auch über den Austausch der Komplettbereifung nachdenken.

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Wie wechseln Sie die Reifen Ihres Autos?

Tipp: Einheitliche Bereifung pro Achse

Ein Komplettaustauch ist allerdings kostspieliger und im Normalfall auch nicht zweckmäßig oder notwendig, da die Reifen sich achsweise unterschiedlich abfahren. Deshalb sollte zumindest eine Achse einheitlich bestückt sein.

Kritisch wird es, wenn sich die Profiltiefe an Vorder- und Hinterachse um mehr als zwei Millimeter unterscheidet. Das kann die Fahreigenschaften ebenfalls negativ beeinflussen.

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Fazit: Der Preis sagt nichts über die Leistung aus. Video

Neuere Reifen auf die Hinterachse

Die neueren Reifen sollten vornehmlich an der Hinterachse aufgezogen sein, da dies eine größere Auswirkung auf die Spurstabilität hat und zwar unabhängig davon, welche Achse angetrieben wird. Das Gefahrenpotenzial kritischer Situationen ist so ebenfalls geringer, da ein Rutschen über die Vorderachse (Untersteuern) wegen eventuell niedrigerer Profilstärke der Reifen durch den normalen Autofahrer besser in den Griff zu bekommen ist als ein Ausbrechen der Hinterachse (Übersteuern).

Beim Zwischenwechsel nicht diagonal tauschen

Um eine unterschiedlich starke Reifenabnutzung gar nicht erst entstehen zu lassen, wird empfohlen, wenn möglich die Reifen alle 10.000 bis 15.000 km seitengleich (also nicht diagonal) von vorn nach hinten zu tauschen. Diese Maßnahme verhindert auch unangenehme Verschleißformen wie die "Sägezahnbildung", die den Abrollkomfort beeinträchtigen können.

Mehr zum Thema Reifen, Reifenwechsel, Luftdruck und RDKS und finden Sie in unserem Sommerreifenspecial.

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