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Pure & Crafted Festival in Berlin: neue Trends der Biker-Szene

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Leder, Rost und heiße Kurven

16.08.2016, 10:32 Uhr | Sabine Kelle, wanted.de

Pure & Crafted Festival in Berlin: neue Trends der Biker-Szene. Passend zum Retro-Bike: der Halbschalenhelm. (Quelle: pureandcrafted.com)

Passend zum Retro-Bike: der Halbschalenhelm. (Quelle: pureandcrafted.com)

Beim Pure & Crafted Festival in Berlin stehen Custom-Bikes im puristischen Retro-Look im Fokus. WANTED.DE hat für Sie das Event besucht und sich die neusten Trends der Bikerszene angesehen.

Man muss kein Rocker sein, um auf coolen Bikes über beschauliche Alleen zu cruisen: Heute steigt der Businessman im Anzug genauso auf sein Motorrad wie der bärtige Harley-Fan. Wenn es um Motorräder geht, hat sich die Szene demokratisiert. Bester Beweis: das Pure & Crafted Motorrad-Festival in Berlin. Vom Profischrauber bis zum PS-begeisterten Angestellten trifft sich hier eine bunte Mischung – allen gemein: die Begeisterung für Freiheit, Motorenduft und einzigartige Bikes abseits etablierter Standards.

Weniger ist mehr: Custom-Bikes

Das Gebot der Stunde lautet Custom Bikes in allen Variationen – puristisch, reduziert und nonkonform. Neben den fabrikneuen, zu Unikaten umgebauten Bikes machen beim Pure & Crafted Festival die Oldies ordentlich was her, denn das sind weit mehr als nur alte Motorräder mit einer frischen Lackierung: Ohnehin kultige Mühlen, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben, werden von passionierten Mechanikern komplett demontiert, neu arrangiert, gehörig aufgepimpt und so in neuen oft ungewöhnlichen Glanz gehüllt. Dabei ist weniger mehr: Statt möglichst viel PS und technischen Schnickschnack steht eine puristisch coole Optik im Vordergrund. Das Ergebnis ist zudem straßentauglich und TÜV-zugelassen.

"Aus Allem, was zwei Räder hat, lässt sich etwas Schönes bauen", lautet das Motto bei "Berham Customs" aus Berlin. Dabei werden die Räder auf das Wesentlichste reduziert, alles "Überflüssige" wird abgebaut. Damit das finale Stück perfekt wird, entwickelt Berham gemeinsam mit KRT Framework unter dem Label #bhckrt spezielle Customteile in Kleinserie. Diese sind oft deutlich leichter und funktionaler als die Originale. Das Ergebnis sind schlankere und leichtere Maschinen, die sich gerade in der City besser fahren lassen.

Easy Rider: Roadster und Scrambler

Ob weite Touren auf einem Roadster oder über holprige Feldwege auf einem Scrambler – die Custom-Bike-Szene weiß jeden Motorradstil zu bedienen. Bei "Hanse Qustom" aus Hamburg hat man sich auf die eher sportlichen Modelle spezialisiert. Die BMW R nineT Scrambler zollt der urwüchsigen Tradition jenseits eingefahrener Konventionen ihren Tribut. Schon viele berühmte Customizer wie "46Works" und "Diamond Atelier" mit K1X haben sich an der R nineT bedient und unverwechselbare Unikate entstehen lassen. Die grundverschiedenen Stylings und Umbauten spiegeln wunderbar die Vielfalt der Trends und Möglichkeiten wieder.

Save the Choppers

Wie Peter Fonda in Easy Rider auf einer knatternden Chopper über den Highway: Der Wind im Haar riecht nach Freiheit. Kaum ein Motorrad symbolisiert so sehr den American Way of Life wie der Chopper mit seinem breiten Lenker. Falls Sie sich für diese bequeme Zweirad-Variante begeistern, könnten Ihnen die Herren von "Temple Choppers" aus München weiterhelfen. Sie haben sich mittlerweile zu einer festen Größe in der Chopper-Szene entwickelt. Mit Kreativität und dem nötigen Know-how bauen sie leidenschaftlich Motorräder im Stile der 60er- und 70er-Jahre.

Coole Cafe Racer in Leder

Die zu kleinen Rennmaschinen umgebauten Cafe Racer erfreuen sich gerade wegen ihres schlichten Looks großer Beliebtheit. Auf Details wie Lackierung, aufpoliertes oder mattiertes Metall sowie auffällige Sitzpolster legt der Fan größten Wert. Technische Details wie der Tacho kommen klassisch analog statt als digitaler Bildschirm.

Für Bequemlichkeit sorgt der Sitz. Dieser wird heute nicht einfach mit irgendeinem Leder bezogen: Brauntöne, Wildleder und Steppungen kennzeichnen den modebewussten Fahrer. Das Leder zieht sich gut und gerne über das halbe Bike. Tankseiten und Handlebars werden ebenfalls damit verkleidet.

Rost auf Wunsch: Oldtimer und Ratbikes

Ihr Herz schlägt für einen echten Oldtimer: Die Hände weit oben an einer extra langen Gabel spüren Sie den warmen Fahrtwind, während Sie es sich auf einem Sitz mit Rücklehne bequem machen. Dann sind Sie bei den Monteuren von "Herzbube Motorcycles" an der richtigen Adresse. Ihr Schwerpunkt liegt auf Oldtimer-Motorrädern der 20er- bis Ende der 70er-Jahre, allesamt Unikate im vollständigen Neuaufbau. In einem solchen Unikat werden Sie zum Blickfang jeder Straße.

Ein Trend fällt dabei ziemlich offensichtlich ins Auge: Statt auf funkelndes Chrom und einheitliche Hochglanzpolitur setzt man im Moment sehr gerne auf die rostige Patina alter Bikes. Warten, bis das Zweirad dem Zahn der Zeit nachgibt, müssen Sie dafür allerdings nicht. Metallene Oberflächen wie Tank und Armaturen werden hierfür einer speziellen Behandlung unterzogen.

Schillernde Effektlacke

Dem entgegen stehen weitere Lack-Trends: Wem der Rost-Look nicht zusagt, der lässt sein Bike in eine ebenfalls angesagte Matt-Lackierung einfärben. Beides inspiriert sich an den sogenannten Ratbikes und wirkt immer noch sehr vintage. Sehr sportlich wirkt dagegen eine schillernde, in zwei Farben changierende Effekt-Lackierung (Flip-Flop-Lack). Für Glanz sorgen funkelnde Lackierungen mit Glitzer-Partikeln. Urbane Großstädter nehmen sich Zeit und versehen die Metall-Parts ihrer Bikes mit aufwändigen, geometrischen All-Over-Grafiken.

Heritage Lifestyle

Zu urigem Metall und derbem Leder gehört ein passender Look. Auch hier spielen Marken mit Geschichte und Herkunft eine Rolle. Im rebellischen Style von Marlon Brando mit hochgekrempelten T-Shirt-Ärmeln, Jeans und kernigen Boots cruist es sich doch am besten über den dampfenden Asphalt. Dazu eine passende Biker-Jacke im Stil von Jack Nickolson oder Steve McQueen – fertig ist der kultige Look.

Ob ein zwar stilistisch passender, dafür unsicherer Halbschalenhelm das richtige Accessoire ist, entscheiden Sie lieber selbst. Das französische Designerlabel "Les Ateliers Ruby" fertigt ebenso stilechte Luxus-Integralhelme im Retro-Look. Selbst Karl Lagerfeld ließ für die Brand schon in seine kreative Feder arbeiten.

Heiße Curves

Die Begleitung auf dem Sozius ist weiblich und fährt nur mit? Dann kennen Sie "The Curves" nicht – den ersten "Women Only"-Motorradclub. Die Damen haben in kürzester Zeit eine beachtliche Schar von Bikerinnen um sich gereiht und demonstrieren damit, dass starke PS und heiße Kurven längst keine Gegensätze mehr sind.

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