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Diese Automarken sind vom Markt verschwunden

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Verschwundene Automarken  

Diese Autos gibt es nicht mehr

26.08.2016, 11:38 Uhr | Patrick Schäfer, t-online.de, SP-X

Diese Automarken sind vom Markt verschwunden. Sagt Ihnen vermutlich nichts mehr: Das Autoprojekt der Firma Loremo. (Quelle: Hersteller)

Sagt Ihnen vermutlich nichts mehr: Das Autoprojekt der Firma Loremo. (Quelle: Hersteller)

Mit dem Motorwagen von Carl Benz begann 1886 ein unaufhörlicher Siegeszug des Autos. Im Laufe der Geschichte sind allerdings auch viele Automarken verschwunden. Wir zeigen neue und alte eingestellte Marken und Modelle.

Eine kuriose Erscheinung ist das Jetcar. Die gleichnamige Firma wurde im Jahr 2000 im nordbrandenburgischen Neuruppin gegründet. Das stromlinienförmige Leichtbauauto mit zwei hintereinander angeordneten Sitzen konnte mit Miniverbrauch (2,5 Liter) und futuristischer Optik bei verschiedenen Messeauftritten verblüffen.

Interessenten waren allerdings auch über den Preis verblüfft: Rund 50.000 Euro sollte das Dieselmodell kosten, eine 2010 präsentierte E-Antriebsvariante gar über 80.000 Euro. Ob jemals ein Jetcar von einer Privatperson gekauft wurde, ist nicht bekannt. Die Internetseite gibt es noch, vermutlich würde man ein Jetcar auf Anfrage auch bekommen.

Klassiker-Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs am Nürburgring

Die Piloten schenken sich nichts und verlangen ihren Klassikern alles ab, um das Rennen für sich zu entscheiden.

Klassiker-Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs am Nürburgring

(Quelle:Die Autotester)


Loremo - Spritsparwunder ohne Zukunft

Einen ähnlichen Ansatz wie Jetcar verfolgte einst das Autoprojekt Loremo. Auch hier ging es um den Versuch, ein kleines Auto mit Miniverbrauch anzubieten. Der Loremo sollte sich mit 1,5 Liter pro 100 Kilometer begnügen. Trotz schwieriger Investorensuche konnte ein erster fahrbereiter Prototyp auf der IAA 2007 gezeigt werden.

Sowohl die technische Entwicklung als auch die Suche nach neuen Investoren gestaltete sich aber in den folgenden Jahren problematisch. Die Firma blieb ein fragwürdiges Konstrukt. 2011 gab es noch den Versuch, auf den Elektroantriebs-Zug aufzuspringen. Doch auch dieser Ansatz scheiterte. Seit 2013 hat man nichts mehr von Loremo gehört. Neue Aktivitäten sind kaum zu erwarten.  

Sportwagenbauer Artega und Wiesmann

Artega war ein Ableger des Automobil-Zulieferers Paragon. Trotz toller Optik und viel VW-Technik fuhr der Artega GT nicht so richtig rund. 2009 wurde Artega von einem mexikanischen Bierbrauer übernommen, 2012 kam die endgültige Pleite.

Aber das war noch nicht das endgültige Ende. Die Paragon AG übernahm die Vermögenswerte von Artega. 2015 gab es dann auf dem Genfer Autosalon ein Wiedersehen, unter anderem mit dem Scalo, einem rein elektrisch getriebenen GT. Seither ist es allerdings still geworden.

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Wie es mit Wiesmann weitergeht, ist unklar. 2013 ging die Edelmarke insolvent. Allerdings gibt es Pläne zur Neuauflebung der Marke.  

Gumpert: Exklusive Sportwagen am Ende?

Die Sportwagenschmiede Gumpert war 2004 vom langjährigen Audi-Manager Roland Gumpert gegründet worden. Seither wurde dort der Bolide Apollo in Handarbeit hergestellt. Nun soll es unter dem Namen Apollo ein Comeback geben.

Der Opel GT feiert als Concept-Car sein Comeback

Bleibt zu hoffen, dass der Wagen in Serie geht.

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Viele deutsche Automarken sind weg

Die bekannteste verschwundene deutsche Automarke ist wohl Trabant. Inzwischen gilt der "Volkswagen der DDR" als Kultauto. Von 1957 bis 1991 rollten im sächsischen Zwickau mehr als drei Millionen Autos der Marke vom Band. Die Wiedergeburt eines anderen Ost-Autos hatte auch nicht lange Bestand. Der Sportwagen Melkus RS2000 wurde 2009 bis 2012 gebaut. Aber auch Karmann und Auto Union sind vielen Autointeressierten noch ein Begriff.

Holden: Ab 2017 keine Autos mehr

Bis 2017 stellt der US-Autogigant General Motors seine australische Fahrzeugproduktion unter dem Markennamen Holden ein. 

Auch die US-amerikanische Marke Fisker ist am Ende - nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten wurde Fisker an einen Chinesen verkauft. Fisker baute den Luxus-Hybriden Karma, der vor allem von Hollywood-Stars gern gefahren wurde.

MG in chinesischer Hand

Die britische Firma MG gehörte zur Rover Group. 2005 wurde die Insolvenz angemeldet, jetzt baut die chinesische Nanjing Automobile Group Fahrzeuge für den dortigen Markt. Auch andere Sportwagen-Schmieden wurden erst von größeren Herstellern übernommen und dann eingestellt: So hatte der Sportwagen Matra Murena beim französischen PSA-Konzern keinen guten Stand.

Die Alpine kommt wieder

Wiederbelebt werden soll jedoch die Renault Alpine. Eine Studie des Mittelmotor-Sportlers zeigt Stilelemente von A110 und A310 - mit Doppelscheinwerfern hinter Glas, bei denen die Zusatzscheinwerfer wie in alten Rallye-Zeiten abgeklebt sind, und mit einer v-förmigen Fronthaube. Die Seitenpartie mit der großen Heckscheibe und dem leicht abfallenden Heck gehört ebenso zum Alpine-Repertoire wie die blaue Lackierung oder das Design der Felgen.

Borgward ist wieder da 

Ein überraschendes Comeback gelang der alten Bremer Marke Borgward. Anfang 2015 tauchte das Rhombus-Logo unvermittelt an einem Messestand auf dem Genfer Salon auf, ein halbes Jahr später auf der IAA in Frankfurt gab es mit dem BX-7 das erste Auto zu sehen: ein SUV.  Das inzwischen in Stuttgart beheimatete Unternehmen hat sich die Unterstützung des chinesischen Nutzfahrzeugherstellers Beiqi Foton Motor gesichert. 

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