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Familienurlaub: So wird Urlaub mit Baby ein Kinderspiel

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Tipps für die Reisplanung  

So wird Urlaub mit Baby ein Kinderspiel

02.05.2014, 15:14 Uhr | dpa

Familienurlaub: So wird Urlaub mit Baby ein Kinderspiel. Mit der richtigen Vorbereitung ist Urlaub mit Baby kein Problem. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mit der richtigen Vorbereitung ist Urlaub mit Baby kein Problem. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ab in die Ferien mit Kindern: Kein Problem, wenn Eltern an ein paar Dinge denken. Vorab sollte der Hausarzt entscheiden, ob das Baby eine Flugreise wegsteckt. Das Reiseziel bietet am besten genug Abwechslung für den Nachwuchs - und entlastet die Eltern mit Kinderbetreuung.

Koffer packen und los geht's - was vor der Familiengründung so einfach schien, kann mit kleinen Kindern schnell zum Organisationsmarathon ausarten. Buggy, Windeln, Spielzeug oder das Kuscheltier: Nicht nur die Packliste wird komplizierter. Doch wer ein paar wichtige Dinge im Vorfeld beachtet, kann auch mit dem Nachwuchs wunderbar entspannte Ferien verbringen. "Generell gilt: Das, was man sich als Eltern zutraut, schaffen auch die Kinder", sagt die Geschäftsführerin des Reisebüros Kinderreisewelt in Köln, Sigrid Eckel. Ob fünf Stunden mit dem Auto an die Nordsee, drei Stunden im Flugzeug nach Mallorca oder gar die Fernreise an den Strand von Florida: Wenn die Eltern dahinter stehen, ist vieles möglich.

Bei Kindern mit Gesundheitsproblemen muss der Arzt entscheiden

Einschränkungen gibt es lediglich für Babys und Kinder mit Gesundheitsproblemen, wie der Düsseldorfer Kinderarzt und -kardiologe Hermann-Josef Kahl sagt: "Gesunde Kinder können mit drei Monaten zwei Stunden fliegen, das macht ihnen gar nichts." Hat der Nachwuchs aber beispielsweise einen Herzfehler, muss der Arzt entscheiden, was geht und was nicht. Die Strahlenbelastung ist für Kleinkinder nach Informationen des Bundesamts für Strahlenschutz gering und unbedenklich.

Vorsicht bei Leitungswasser

Am besten sprechen Eltern vor der ersten Urlaubsreise mit ihrem Kinderarzt. Er kann auch Verhaltenstipps für bestimmte Reiseregionen geben. So rät Kinderarzt Kahl, Babynahrung oder Getränke in südlichen Ländern nicht mit Leitungswasser zuzubereiten, sondern mit Mineralwasser aus der Flasche. "Durchfallerkrankungen sind für kleine Kinder mitunter lebensgefährlich."

Nicht jedes Reiseziel eignet sich für Babys

In schlecht versorgten Gebiete, also in Regionen, die weit entfernt von einem Krankenhaus sind oder in denen keine ausreichende Hygiene möglich ist, sollten Unter-Einjährige gar nicht reisen. "Mit einem Jahr haben die Kinder dann schon eine Grundimmunisierung." Südostasien, Afrika oder Südamerika sollten sich Eltern als Reiseziel also aufsparen.

Nach Zahlen der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) in Kiel reisen Familien mit Kindern bis fünf Jahren ohnehin am liebsten an die deutschen Küsten oder nach Spanien, Italien sowie in die Türkei. Dabei sei die Reise häufig individuell organisiert. Nur etwa ein Drittel der Urlaubsreisen mit Kindern sind laut FUR Pauschalreisen.

Verschiedene Kinderreiseveranstalter sind von Vorteil

Auf die besonderen Bedürfnisse junger Urlauber sind spezielle Kinderreiseveranstalter eingestellt. Dazu gehören zum Beispiel Vamos-Eltern-Kind-Reisen aus Hannover, Bambino-Tours aus Marburg oder KUF-Reisen aus Immenstaad am Bodensee. Sie vermitteln Unterkünfte abseits der großen Bettenburgen, denn: "Ziele mit einem hohen Lautstärkepegel und lauter Animation am Abend sind nicht für Kleinkindfamilien geeignet", sagt Beate Dalkowski von Vamos Reisen. Familien sollten auch im Urlaub die Möglichkeit haben, ihren gewohnten Tagesrhythmus mit entsprechenden Ruhephasen weiterzuleben.

Eine ruhige Lage ist wichtig

"Wer kleine Kinder hat, weiß, wie gestresst viele auf größere Verschiebungen in ihrem Rhythmus reagieren können." Wichtig sei deshalb eine ruhige Lage, sagt der Geschäftsführer von Bambino-Tours, Heinz Bender. "Es sollte keine große Straße vor dem Haus liegen, die die Kinder gefährlich werden kann." Außerdem müsse die unmittelbare Umgebung kindgerecht sein. "Ein mittelalterliches Dorf in Frankreich kann sehr schön sein, aber wenn es viele kleine Treppchen hat, dann würde ich das Familien mit kleinen Kindern nicht empfehlen."

Bei langen Reisen öfter pausieren

Den jüngsten Reisenden ist es ohnehin völlig egal, ob sie in Italien, Frankreich oder an der Ostsee sind. Deshalb sollten Familien mehr auf das Gesamtpaket schauen als auf das ausgewählte Ziel, rät der Geschäftsführer von KUF-Reisen, Andreas Libor. "Beispielsweise sollte die Fahrstrecke bei kleinen Kindern nicht zu lang sein." Auch Kinderarzt Kahl sagt: "Kinder werden im Auto nervös, wer also lange mit ihnen unterwegs ist, sollte für Pausen und Ablenkung sorgen und Spielzeug mitnehmen."

Kinderbetreuung für ruhige Stunden zu zweit

Spielmöglichkeiten sind auch am Urlaubsort wichtig. "In unseren Breiten sollte es auch innen Spielräume geben", sagt Libor. Denn einen Regentag im Hotelzimmer zu verbringen, macht weder den Eltern noch den Kindern Spaß. Neben Spielgelegenheiten sind Basics wie Hochstühle oder Kinderbetten wichtig. Darüber hinaus warten einige Reiseveranstalter mit einem besonderen Plus für die Eltern auf: der Kinderbetreuung. Dabei wird der Nachwuchs je nach Quartier schon mit eineinhalb Jahren für ein paar Stunden bespaßt, während die Eltern ihre Zweisamkeit genießen können. So kann der Urlaub mit einem Mix aus spielen, entspannen und gemeinsamen Erlebnissen für alle Seiten Erholung sein.

Darauf müssen Eltern bei Flugreisen achten

Flugreisen mit kleinen Kindern müssen meist mehr vorbereitet werden als der Urlaub mit dem Auto. Ganz wichtig ist, dass das Kind einen Reisepass hat - sonst kann es sich beim Check-In am Flughafen nicht ausweisen. Bereits Babys erhalten einen eigenen Reisepass mit Foto. Sie werden nicht mehr, wie früher, in die Reisepässe der Eltern mit eingetragen. Bei Fragen helfen die Einwohnermeldeämter weiter. Außerdem sollten kleine Kinder bei Start und Landung etwas trinken - damit sie den Druckausgleich schaffen und keine Ohrenschmerzen bekommen. Der Düsseldorfer Kinderarzt Hermann-Josef Kahl rät: "Kinder, die noch gestillt werden, sollten auch im Flugzeug gestillt werden." Ältere Kinder bekommen am besten Wasser oder Tee aus der Flasche.

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