Startseite
Sie sind hier: Home > Eltern > Schwangerschaft >

Geburtstag: So häufig ist mein Geburtsdatum

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Geburtstermin  

Geburtstagsstatistik: Wann Babys Saison haben

23.11.2015, 11:25 Uhr | Maria M. Held, t-online.de

Geburtstag: So häufig ist mein Geburtsdatum . Geburtstermin: Warum sich die Septemberkinder ihren Geburtstag mit so vielen teilen müssen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Geburtstermin: Warum sich die Septemberkinder ihren Geburtstag mit so vielen teilen müssen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bestimmt kennen Sie einige Menschen, die im September geboren sind. Die Statistik spricht dafür. Denn Geburtsdaten weisen typische Häufungen auf, die über Jahrzehnte gleich bleiben. Sogar ein berühmtes Mathematiker-Denkspiel befasst sich mit der Häufung von Geburtstagen.

Alljährlicher Geburtstagsmarathon im September: Uropa, Oma, Bruder und die eigenen Kinder. Vererbt sich das eigentlich? Ist unsere Familie die einzige, die so seltsam tickt und nur einen Geburtsmonat kennt? Nein. Statistiker zeigen - die ganze Welt ist ziemlich einfallslos, was Geburtsdaten und damit wohl auch Zeugungsdaten anbelangt.

Das ist der häufigste Geburtstag

Der seltenste Geburtstag ist keine Überraschung, es ist der 29. Februar, der ja nur alle vier Jahre vorkommt, gefolgt von den Weihnachtstagen und dem 1. Januar.

Ein ganz bestimmter Tag sticht heraus als der häufigste Geburtstermin überhaupt. Statistiker haben Zahlen aus Jahrzehnten zusammengetragen und aufbereitet, um dieses Datum für die USA zu ermitteln. Es ist der 16. September, dieser Tag ist der häufigste Geburtstag unter Amerikanern zwischen 40 und 14. Für Deutschland lässt sich das nur etwas ungenauer sagen, der September ist der stärkste Geburtsmonat.

Baby-Saison: Statistik zeigt Geburten im Jahreslauf

Laut Statistischem Bundesamt war die Zahl der Geburten in Deutschland pro Tag im September am höchsten. 2010 wurden an jedem Tag im September durchschnittlich 97 Kinder mehr geboren als im Jahresdurchschnitt, im Juli - der zweithäufigste Monat für Geburtstage - sind es 75 Geburten über dem Jahresdurchschnitt.

Im Winter wird gekuschelt

Das bedeutet im Umkehrschluss: Im kalten Winter wird gekuschelt. Rund um Weihnachten, Silvester und im Januar werden die meisten Kinder gezeugt.

Die Tabelle zeigt die Geburten nach Monaten. Da der Juli einen Tag länger ist als der September, finden im Juli insgesamt mehr Geburten statt, aber pro Tag werden mehr Babys im September geboren. In der Tabelle belegt deshalb der Juli den Spitzenreiter-Platz, denn hier gilt die absolute Babyzahl pro Monat.

Geburten nach Monaten im Jahr 2010:

Top 12MonatGeburten pro Monat
1Juli61.918
2September61.125
3August59.845
4Oktober58.816
5Juni57.531
6Mai56.054
7März55.486
8Januar55.273
9Dezember54.989
10November54.576
11April52.020
12Februar50.314
Quelle: Statistisches Bundesamt, Geburten in Deutschland, 2012

Statistische Verteilung der Geburten hat sich verlagert

Doch diese Verteilung hat sich erst seit den 1980er Jahren herausgebildet. Vor dem Zweiten Weltkrieg und den Jahrzehnten danach sah die Verteilung deutlich anders aus. Da waren die stärksten Geburtsmonate Februar und März. Nach einer Flaute in der Geburtskurve schnellte die Geburtenrate im September auch damals wieder hoch. Für die zweite Jahreshälfte war der September also schon früher der beliebteste Geburtsmonat.

In der Nachkriegszeit tickten die Babyuhren anders

Über die Gründe lässt sich spekulieren: Waren es die hellen warmen Sommernächte in der dunklen Kriegs- und Nachkriegszeit, die schuld waren an der Geburtenhäufung im Januar?

Spekuliert wird gerne, was Geburten angeht, beispielsweise über das Geschlecht des Nachwuchs oder ob ein Promi schwanger ist oder nicht. Auch Mathematiker beteiligen sich an diesem Rätselraten und packen die Wahrscheinlichkeiten in Formeln. Sie nennen es das Geburtstagsparadox.

Das ist das Geburtstagsparadox

Lehrer kennen das: In jedem Schülerjahrgang, gibt es bestimmt zwei Kinder, die am selben Tag Geburtstag haben. Das Jahr hat 365 Tage, eine Schulkasse durchschnittlich 30 Kinder. Paradox.

Dasselbe gilt im Kollegenkreis. 23 ist die magische Zahl im Geburtstagsparadox. 23 Leute in einem Raum und die Wahrscheinlichkeit, dass zwei am selben Tag geboren sind, liegt bei 50 Prozent. Um auf 99 Prozent zu kommen, muss man die Zahl nicht einfach verdoppeln, nein, sie liegt dann bei 57 Personen. So lässt sich das mathematische Problem kurz zusammenfassen. Wer es genauer wissen will, berechnet die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Personen am gleichen Tag Geburtstag haben, nach der Laplace-Formel aus der Stochastik.

Übrigens liegt dem eine ganz ähnliche Formel zugrunde wie der Wahrscheinlichkeit, beim Memory-Spiel auf Anhieb zwei gleiche Karten aufzudecken.

Geburtsterminrechner: Den voraussichtlichen Geburtstermin einfach selbst berechnen

Sie finden uns auch auf Facebook - jetzt Fan unserer "Eltern-Welt" werden und mitdiskutieren!

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Straßenlaterne rettet Leben 
Junge Frau hat das Glück ihres Lebens

An einer Kreuzung stoßen zwei Autos zusammen. Ein Peugeot verliert die Kontrolle, rast auf den Bürgersteig zu. Eine Straßenlaterne rettet einer jungen Passantin das Leben. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal