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Eibe: Hilft die giftige Pflanze gegen Brustkrebs?

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Eibe

04.12.2015, 13:31 Uhr | rk (CF)

Eibe: Hilft die giftige Pflanze gegen Brustkrebs?. Nur der rote Samenmantel der Eibe kann weiterverwendet werden. (Quelle: imago/blickwinkel)

Nur der rote Samenmantel der Eibe kann weiterverwendet werden. (Quelle: blickwinkel/imago)

Mit ihren grünen Nadeln und den hübschen roten Früchten gehört die Eibe zu den besonders ansehnlichen Bäumen – in der Vergangenheit galt sie auch als Heilpflanze. Doch Achtung: Die Eibe ist giftig und findet heute als Medikament nur noch verarbeitet Verwendung.

Pflanze

Die Eibe (Taxus baccata) ist ein Nadelbaum und findet sich in Europa, Westasien und Nordafrika. Neben den roten, runden Früchten gehört auch die rotbraune Rinde des dicken Stamms zu den Erkennungsmerkmalen der Pflanze. Die Eibe kann rund 20 Meter hoch werden.

Verwendete Pflanzenteile

Früher wurden sämtliche Pflanzenteile der Eibe als Heilmittel verwendet. Da jedoch die gesamte Pflanze, mit Ausnahme des roten Samenmantels der reifen Früchte, giftig ist, findet die Eibe als Heilpflanze heute pur keine Verwendung mehr.

Inhaltsstoffe

  • Diterpene
  • Biflavonoide
  • Phenole
  • Vitamin C

Wirkung

In der Vergangenheit wurde die Eibe beispielsweise bei Menstruationsproblemen, bei Wurmbefall, als Herzmittel und sogar als Abtreibungsmittel verwendet – aufgrund der Giftigkeit der Pflanze war dies aber stets mit hohen Risiken verbunden.

Es gibt heutzutage noch zwei Gebiete, in denen Medikamente aus Teilen der Eibe zum Einsatz kommen: Ein Beispiel ist das homöopathische Medikament Taxus baccata, das aus frischen Eibenzweigen hergestellt wird. Es soll bei Magen-Darm-Beschwerden und bei verschiedenen Hautkrankheiten helfen, außerdem bei Lebererkrankungen, Rheuma, Herzerkrankungen oder Gicht.

Auch in der Therapie von Eierstock- oder Brustkrebs, der sich nicht auf andere Weise behandeln lässt, ist die Substanz Paclitaxel, gewonnen aus der Eibe, zugelassen.

Nebenwirkungen

Das Mittel zur Krebsbehandlung, das aus Eibe gewonnen wird, ist ein Zellgift, das das Knochenmark schädigen kann. Deshalb kommt es üblicherweise erst dann zum Einsatz, wenn keine andere Therapie Wirkung zeigt.

Interessantes

Wegen ihrer giftigen Wirkung sollen die Pflanzenteile der Eibe in vergangenen Jahrhunderten auch als Mordmittel zum Einsatz gekommen sein. Eiben wachsen sehr langsam und können bis 2.000 Jahre alt werden. Der Baum ist in Deutschland aufgrund des starken Rückgangs geschützt – 1994 war er Baum des Jahres.

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