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Wiederkehrende Blasenentzündungen: Darum kommen sie wieder

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Harnwegsinfektionen  

Darum kehren Blasenentzündungen bei Frauen immer wieder

04.04.2017, 15:22 Uhr | cch

Wiederkehrende Blasenentzündungen: Darum kommen sie wieder. Eine Frau liegt auf einem Sofa und hält sich eine Wärmflasche an den Unterleib (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/OcusFocus)

Blasenentzündungen können schmerzhaft sein (Quelle: OcusFocus/Thinkstock by Getty-Images)

Besonders Frauen leiden unter Blasenentzündungen. Und die Harnwegsinfekte kommen bei ihnen oftmals immer wieder. Amerikanische Forscher könnten nun herausgefunden haben, woran das liegt.

Offenbar ist ein bestimmtes vaginales Bakterium, das in die Harnwege wandert, der Auslöser. Bei diesem handelt es sich um "gardnerella vaginalis", welches auch für Scheideninfektionen verantwortlich ist. Dieses verursacht selbst zwar keine neue Infektion, wenn es in die Harnwege gelangt.

Blasenentzündung: Bakterien aus der Vagina triggern wohl Neuinfektion

Laut den Wissenschaftlern der Washington University School of Medicine beschädigt es aber Zellen auf der Oberfläche der Blase und reaktiviert die von einer vorhergehenden Blasenentzündung übrigen E.coli-Bakterin, die sich in der Blasenwand versteckt halten. Diese vermehren sich daraufhin wieder. Auf diese Weise entsteht eine neue Infektion.

Zuvor waren Wissenschaftler davon ausgegangen, dass die für eine Blasenentzündung verantwortlichen E.coli-Bakterien jedes Mal neu in die Harnwege gelangen.

Wiederkehrende Blaseninfektion mit anderen Antibiotika bekämpfen?

Die Forscher folgern aus der neuen Studie, dass es helfen könnte, "gardnerella vaginalis"-Bakterien zu bekämpfen, um Frauen vor einer wiederkehrenden Harnwegsinfektion zu schützen. Hierzu müssten andere Antibiotika eingesetzt werden, als gegen E-coli-Bakterien.

Die Ergebnisse könnten zudem möglicherweise auch erklären, warum manche Frauen eine Blasenentzündung bekommen, nachdem sie Sex hatten. Vaginale Bakterien könnten während des Sex in die Harnwege gelangen, so Amanda Lewis, Mitautorin der Studie.

Die Studie wurde im Fachblatt „PLoS Pathogens“ veröffentlicht.

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