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Grauer Star: Was tun, wenn sich die Augenlinse trübt?

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Altersbeschwerde  

Grauer Star: Was tun, wenn sich die Augenlinse trübt?

16.05.2011, 15:28 Uhr | aw (CF)

Grauer Star: Was tun, wenn sich die Augenlinse trübt?. Die Auegenerkrankung Grauer Star ist vor allem bei älteren Menschen verbreitet. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Auegenerkrankung Grauer Star ist vor allem bei älteren Menschen verbreitet. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Augenerkrankung Grauer Star ist bei älteren Menschen weit verbreitet. Betroffene haben das Gefühl, als ob sich ein dichter werdender Schleier über ihre Linse legt. Die Sehfähigkeit wird zunehmend schlechter. Wird die Krankheit nicht behandelt, kann sie sogar zur Blindheit führen. Wir sagen, was Sie dagegen tun können und zeigen Ihnen in unserer Foto-Show, welche Alterskrankheiten es neben dem Grauen Star sonst noch gibt.

Grauer Star - Was kann man sich darunter vorstellen?

Als Grauer Star oder Katarakt wird die Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse bezeichnet, was zur Folge hat, dass Betroffene statt einem klaren Bild, nur noch verschwommen sehen können.

In erster Linie eine Alterserscheinung

Zwar ist der Graue Star in erster Linie eine Alterserkrankung (Grauer Altersstar), die meist erst jenseits des 60. Lebensjahres auftritt, dennoch sind in seltenen Fällen auch jüngere Menschen von dieser Augenkrankheit betroffen.

Erworbener Grauer Star - Ursachen

So können frühere Augenverletzungen, Strahleneinwirkungen wie zum Beispiel Röntgen-, Infrarot- oder UV-Strahlung oder auch über einen längeren Zeitraum eingenommene Medikamente (Kortison) Ursache für eine Erkrankung in jüngeren Jahren sein. Auch Diabetes mellitus kann eine "Grauer Star"-Erkrankung begünstigen, so das Gesundheitsportal onmeda.de.

Grauer Star - Angeboren oder erblich bedingt

Grauer Star muss sich jedoch nicht zwangsläufig im Laufe des Lebens entwickeln, sondern kann unter Umständen auch angeboren sein. In einigen Fällen ist dann die genetische Vererbung Ursache der Erkrankung, in anderen Fällen wiederum kann eine Infektion im Mutterleib (zum Beispiel mit Röteln) Schuld daran sein.

Grauer Star - Symptome und Diagnose

Erscheint Ihnen die Umwelt nur noch unscharf und matt, verschleiert oder gar verzerrt, könnten das erste Anzeichen des "Grauen Stars" sein. Auch Kontraste verlieren an Schärfe oder Farben an Leuchtkraft. In manchen Fällen äußert sich der Graue Star auch durch starke Blendungserscheinungen bei Sonne oder im Straßenverkehr bei Nacht. Werden diese Symptome bemerkt, ist sofort der Augenarzt aufzusuchen. Nur er kann eine aussagekräftige Diagnose stellen und Ihnen geeignete Therapiemöglichkeiten aufzeigen.

Tipp: Lassen Sie Ihre Augen präventiv und regelmäßig untersuchen – gerade dann, wenn Sie unter chronischen Erkrankungen, wie Diabetes, leiden.

Grauer Star - Therapie durch Operation

Wenn sich die anfängliche Linsentrübung verdichtet und sich die Sehfähigkeit deutlich verschlechtert, ist eine Operation die einzige Behandlungsmöglichkeit, wie der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) informiert. Diese ist in aller Regel schmerzlos und eine äußerst geringe Belastung für den Patienten. Dabei wird die trübe Linse operativ entfernt und durch eine Intraocularlinse aus Kunststoff ersetzt, die dem Patienten wieder eine klare Sicht ermöglichen soll.

Operation in 90 Prozent der Fälle erfolgreich

Mehr als 90 Prozent aller Patienten können nach solch einem Eingriff wesentlich besser sehen. Dennoch sollten Sie wissen, dass mit einem sehr guten Ergebnis nicht zu rechnen ist, sollten Sie zusätzlich von einer anderen Augenkrankheit betroffen sein, wie beispielsweise von der altersabhängigen Makuladegeneration - einer diabetischen Netzhautkrankheit -, einem Glaukom oder einer Durchblutungsstörung des Sehnervs, so der BVA.

Wann ist eine Operation notwendig?

Den richtigen Zeitpunkt für eine Operation bestimmen Sie in Absprache mit Ihrem Augenarzt. Fühlen Sie sich Ihren täglichen Sehaufgaben gewachsen, ist keine Eile geboten. Seien Sie jedoch kritisch mit sich selbst - besonders dann, wenn Sie im Straßenverkehr unterwegs sind oder Ihre Sehfähigkeit besonderen beruflichen Anforderungen unterliegt.

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