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Dank Nikotinersatztherapie endlich rauchfrei

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Dank Nikotinersatztherapie endlich rauchfrei

30.01.2013, 10:01 Uhr | cb (CF)

Wer mit dem Rauchen aufhören will, dem soll eine Nikotinersatztherapie dabei helfen, die körperlichen Entzugserscheinungen abzuschwächen. Ob dadurch die Chancen auf einen erfolgreichen Rauchstopp steigen, ist jedoch umstritten. Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Durch Nikotinersatztherapie mit dem Rauchen aufhören

Die Möglichkeiten einer Nikotinersatztherapie sind zahlreich. Ersatzpräparate von Pflastern und Kaugummis über Lutschtabletten bis hin zu Nasensprays versorgen werdende Nichtraucher in der Entwöhnungsphase mit Nikotin. Körperliche Entzugserscheinungen wie Nervosität, Konzentrationsstörungen, Schlaflosigkeit oder auch Depressionen können so abgemildert werden und den Körper langsam an eine sinkende Nikotindosis gewöhnen.

Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, sollte Ihnen jedoch bewusst sein, dass die psychischen Entzugserscheinungen häufig gravierender sind. Mit einer Nikotinersatztherapie ist es hierbei nicht getan. Sie müssen stattdessen Gewohnheiten verändern und Routinen durchbrechen. Es bedarf zusätzlich starker Willenskraft, wenn Sie dauerhaft mit dem Rauchen aufhören wollen. Ein Nikotinpflaster erlöst Sie bei Ihrem Vorhaben nicht von der Gewohnheitszigarette nach dem Essen oder in Gesellschaft. (Mit dem Rauchen aufhören: Helfen Nikotinpflaster wirklich?)

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Nikotinpflaster, Kaugummi und Co.: Studien widersprechen sich

Ob Nikotinersatztherapien wirklich beim Aufhören helfen können, ist umstritten. Die Krankenkasse AOK verweist auf eine Studie des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), der zufolge Ersatzpräparate sich positiv auf den Erfolg beim Rauchentzug auswirken – zumindest dann, wenn angehende Nichtraucher gleichzeitig Maßnahmen zur Verhaltensänderung in Anspruch nehmen.

Zu einem anderen Ergebnis kam eine neuere Studie der Harvard School of Public Health. Dieser zufolge hätten Ersatzpräparate keinen nennenswerten bis überhaupt keinen Einfluss darauf, ob jemand erfolgreich mit dem Rauchen aufhört oder nicht, das berichtet die "Süddeutsche Zeitung": "Unsere Studie zeigt, dass Nikotinersatzpräparate Menschen nicht effektiver dabei helfen, mit dem Rauchen aufzuhören, als wenn diese es allein versuchen", sagt Hillel Alpert, der an der Studie mitgewirkt hat.

Bei der Langzeitstudie wurden Raucher, die zuvor den Zigaretten abgeschworen hatten, über mehrere Jahre begleitet. Das ernüchternde Ergebnis: Ob sich die Probanden für eine Nikotinersatztherapie zur Hilfestellung entschieden haben, wirkte sich nicht signifikant auf die Rückfallquote aus. Entscheidend für einen dauerhaften Rauchstopp sei bei den Studienteilnehmern stattdessen ihre Willenskraft gewesen. (Nichtraucher werden: Tipps und Tricks)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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