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Perkutane Nukleotomie: Entfernung von Bandscheibenmaterial

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Perkutane Nukleotomie: Entfernung von Bandscheibenmaterial

16.03.2012, 12:47 Uhr | ce (CF)

Perkutane Nukleotomie: Entfernung von Bandscheibenmaterial. Mit Hilfe von Endoskopen wird die OP durchgeführt (Quelle: imago)

Mit Hilfe von Endoskopen wird die OP durchgeführt (Quelle: imago)

Die perkutane Nukleotomie bezeichnet eine Operationsmethode, die bei einer Bandscheibenvorwölbung gute Erfolge verspricht. Etwa 80 Prozent der Patienten sind nach dem minimal-invasiven Eingriff weitgehend beschwerdefrei.

Vorwölbung der Bandscheibe: Das geschieht im Rücken

Wenn sich die Bandscheibe vorwölbt, drückt das Gewebe die parallel zur Wirbelsäule verlaufenden Nerven ein. Diese Quetschungen verursachen Schmerzen. Zudem kann die dauernde Reibung des Gewebes an den Nerven, zu denen es bei jeder Bewegung kommt, Entzündungen hervorrufen. Bei dieser Bandscheibenvorwölbung ist - im Gegensatz zum Bandscheibenvorfall - der äußere Faserring um die Bandscheibe noch intakt. Die Bandscheibe ist zwar verformt, doch der Kern wird noch vom Knorpelring zusammengehalten. (Die minimal-invasive Operation beim Bandscheibenvorfall)

Minimal-invasive Operation: Perkutane Nukleotomie

Bei der Behandlung der Schmerzen und der Beseitigung der Ursachen wenden Mediziner in der Regel zunächst die konservative Therapie an. Haben Medikamente, Krankengymnastik und manuelle Therapie jedoch auch nach vier Wochen noch keine deutliche Besserung gebracht, kann eine Operation nötig werden. Im Idealfall kann eine offene Operation vermieden werden, und der Eingriff erfolgt minimal-invasiv. Eine der Techniken, die dabei zum Einsatz kommen, ist die perkutane Nukleotomie. (Die mikrochirurgische Operation beim Bandscheibenvorfall)

So läuft die Operation ab

Die perkutane Nukleotomie funktioniert in Verbindung mit Endoskopen, also winzigen Operationsschläuchen mit Kamera. Sie werden durch eine kleine Öffnung in der Haut eingeführt. Das Gewebe wird durch Unterdruck aus dem Bandscheibenkern herausgesaugt. Diese Methode birgt gegenüber der Entfernung mit Zangen weniger Risiken für das umliegende Gewebe. Ist der Bandscheibenkern abgesaugt, werden die benachbarten Wirbelkörper aufgefrischt. In den folgenden fünf Wochen wächst dann neues Bindegewebe in der Bandscheibe nach.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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