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Epilepsie bei Jugendlichen  

Juvenile myoklonische Epilepsie: Wissenswertes

18.09.2015, 14:38 Uhr | tl (CF)

Die juvenile myoklonische Epilepsie ist eine unter Kindern und Jugendlichen besonders verbreitete Form der Fallsucht. Lesen Sie hier, wie ein Anfall üblicherweise abläuft und wie die Erkrankung behandelt werden kann.

Was sind mögliche Ursachen einer Epilepsie?

Epilepsie ist streng genommen keine Krankheit sondern vielmehr ein Merkmal verschiedener Hirnerkrankungen. Die Ursachen der Krampfanfälle sind meist neurologische Erkrankungen. Laut der "Apotheken Umschau" erlebt ein Drittel der Betroffenen epileptische Anfälle als Kind. Gerade in dieser Entwicklungsphase können Reifungsprozesse im Gehirn oder Infekte gepaart mit einer Reizung der Sinnesorgane einen Anfall auslösen.

Weitere mögliche Auslöser sind laut der "Epilepsie Selbsthilfegruppe Hamburg" unter anderem zu wenig Schlaf, am Tag zuvor vergessene Tabletten, Alkohol oder Alkoholentzug sowie Drogen, aufgeregtes Atmen und Dämmerlicht.

Fallsucht im Kindesalter: Die juvenile myoklonische Epilepsie

Juvenil bedeutet jugendlich, Myoklonie ist der medizinische Begriff für plötzliche Muskelzuckungen: Die juvenile myoklonische Epilepsie ist laut der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung (EPI) die häufigste Art der Fallsucht bei Kindern und Jugendlichen der Altersgruppe zwischen 15 und 20 Jahren.

Die Krankheit macht sich, wie jede Epilepsie, durch einzelne Anfälle bemerkbar. Hier dauert ein Anfall jedoch üblicherweise nur wenige Sekunden, juvenile myoklonische Epilepsien beginnen und enden sehr abrupt. Verschiedene Muskeln an den Gliedmaßen oder am Rumpf beginnen plötzlich und unkontrolliert zu zucken. Typischerweise tritt der Anfall morgens und kurz nach dem Aufstehen ein.

Es ist noch nicht eindeutig geklärt, wo die Ursachen für diese Form der Fallsucht liegen. Der EPI zufolge gehen Experten jedoch davon aus, dass sie genetisch bedingt ist.

So kann ein Anfall verhindert werden

Die juvenile myoklonische Epilepsie kann durch spezielle Medikamente behandelt werden. Viele Betroffene leben dadurch völlig ohne die krampfhaften Muskelzuckungen in den Gliedmaßen. Die Krankheit an sich ist jedoch nicht heilbar, sodass eine medikamentöse Behandlung viele Jahre andauern kann.

Für Patienten ist es weiterhin wichtig, Verhaltensweisen und Umwelteinflüsse zu meiden, die im Verdacht stehen, einen Anfall auszulösen. Hierzu zählen unter anderem Schlafmangel oder Alkoholika.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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