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Werkzeug und Gartengeräte überwintern: So vermeiden Sie Schäden

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Gartengeräte und Werkzeuge schadlos überwintern

05.11.2013, 15:06 Uhr | zuhause.de, dpa-tmn

Werkzeug und Gartengeräte überwintern: So vermeiden Sie Schäden. Benzin im Rasenmäher kann während der Winterpause Schäden anrichten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Benzin im Rasenmäher kann während der Winterpause Schäden anrichten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Damit die Gartenarbeit und kleinere Reparaturen rund ums Haus gut von der Hand gehen, müssen Werkzeuge und Arbeitsgeräte immer optimal in Schuss sein. Damit Geräte wie Rasenmäher und Heckenschere auch nach der Winterpause wieder einwandfrei ihren Dienst tun, sollte man beim Überwintern ein paar Tipps beachten. So kommen Werkzeug und Gartengeräte unbeschadet durch die kalte Jahreszeit.

Mit schlechtem Werkzeug macht das Arbeiten keinen Spaß. Stumpfe, schwergängige Klingen, die noch dazu oft von Flugrost besetzt sind, trüben in manchem Frühjahr die Vorfreude auf ein neues Gartenjahr. Schlimmer noch ist es, wenn man gerade loslegen will und Geräte wie Rasenmäher und Heckenschwere komplett den Dienst versagen. Grund für die Untauglichkeit der Werkzeuge sind meist Fehler beim Überwintern der Geräte und Werkzeuge.

Rasenmäher überwintern

Denn selbst die robusten Gartengeräte brauchen vor dem Winter ein wenig Pflege. Viele Scheren lassen sich komplett auseinanderbauen, so dass die Schneiden gereinigt und geschärft sowie Scharniere und Federn bei Bedarf geölt werden können. "Bei Rasenmähern müssen die Schneidemesser geschärft werden", rät Michael Pommer von der DIY Academy. Die Mähmesser könnten in der Regel leicht herausgeschraubt und am besten im Winter überholt werden.

Bevor man allerdings mit der Pflege beginnt, muss man laut Pommer bei Benzingeräten zur Sicherheit unbedingt die Zündkerze herausschrauben. Damit sei der Zündkontakt unterbrochen und der Motor könne nicht aus Versehen starten. Bei Elektromähern sollte entsprechend das Kabel entfernt werden.

Benzin kann den Rasenmäher beschädigen

Verbleibt über die Wintermonate der Kraftstoff im Tank des Rasenmähers, kann das Benzin im Laufe der Zeit verharzen – nicht nur aber besonders stark, wenn Sie Ihre Gartengeräte mit E10 betreiben. Verharzter Treibstoff verunreinigt die Treibstoffleitungen und den Vergaser, wodurch diese Schaden nehmen könnten.

Allerdings kann sich in einem leeren Tank leicht Flugrost absetzen. Unser Tipp zum Überwintern von Rasenmäher und anderen benzinbetriebenen Geräte: Füllen Sie den Kraftstofftank bis zum oberen Rand mit frischem Benzin und schließen dann den Benzinhahn. Jetzt starten Sie das Gerät und lassen es so lange laufen, bis der Motor wegen Kraftstoffmangel ausgeht. Auf diese Weise leeren sich Vergaser und Leitungen, so dass sie während der Winterpause nicht durch verharztes Benzin verunreinigt werden.

Scharfe Klingen einzeln lagern

Zur richtigen Winter-Pflege des Werkzeugs gehöre nicht nur das Reinigen, sondern auch ein angemessener Aufbewahrungsort, rät die Stiftung Warentest in Berlin. Heimwerker sollten deshalb einen festen Platz für ihr Werkzeug einrichten, etwa in einem Schrank oder in Schubladen einer Werkbank.

Damit Geräte mit scharfen Schneiden nicht aneinander reiben und dadurch mit der Zeit stumpf werden, sollten diese stets einzeln aufbewahrt werden. Bohrer finden in einzelnen Hüllen oder Kassetten Platz.

"Scheren und Zangen können bei Bedarf am Gelenk mit etwas Sprühöl eingesprüht werden", so Pommer – und zwar entweder jetzt als effektiver Winterschutz oder aber im Frühling vor der ersten Verwendung. Mit dem Öl werden auch die Gehäuse und vor allem die Kabel von elektrischen Werkzeugen behandelt, damit diese geschmeidig bleiben und die Kunststoff-Isolierung nicht so leicht bricht.

Akku-Geräte im Winter

Viele Elektrogeräte wie Bohrschrauber oder Rasentrimmer sind akkubetrieben. "Werkzeuge mit Akku werden mit unterschiedlichen Technologien angeboten", erklärt Pommer. Für Heimwerker, die nur selten etwas zum Reparieren finden, sind Geräte mit Nickel-Cadmium-Akku oder Nickel-Metallhydrid-Technologie weniger geeignet: Denn werden diese lange nicht benutzt, könne durch Tiefenentladung die Leistungsfähigkeit des Akkus deutlich abnehmen oder der Akku lasse sich gar nicht mehr aufladen.

"Elektrowerkzeuge mit Lithium-Ionen-Speicher haben gegenüber anderen Akkuwerkzeugen Vorteile", sagt der Experte. Sie halten den Strom länger, haben eine kaum messbare Selbstentladung und kennen keinen Memory-Effekt. Das heißt, die Geräte können bei jedem Batteriezustand an das Ladekabel gehängt werden.

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