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Baulexikon  

Spanplatte: Kostengünstiger Werkstoff

14.04.2016, 09:58 Uhr | sj (CF)

Wer kostengünstig Möbel bauen will, nutzt Spanplatten. Der Werkstoff ist mittlerweile aus dem Handel nicht mehr wegzudenken, denn die Fertigung aus Holzspänen und Leim ermöglicht eine kostengünstige Anschaffung. Wissenswertes zur Flachpressplatte finden Sie hier.

Spanplatte: Herstellung

Mit dem Ziel, die wirtschafltliche Nutzung von Bäumen bzw. Holz zu maximieren, wurde in den dreißiger Jahren die Spanplatte entwickelt. Umgesetzt wurde das Vorhaben, indem für die Herstellung vorwiegend Leim und unterschiedlich große Holzspäne verwendet wurden. Als Material für die Späne dienen Holzreste und Recyclingholz, zum Beispiel Äste und Verschnitt. Diese werden zuerst getrocknet, nach Größe sortiert, geleimt und anschließend miteinander verpresst. Gemäß dieses Herstellungsverfahrens tragen Spanplatten auch den Namen Flachpressplatten. Während des Herstellungsprozesses können Pilz- und Feuerschutzmittel eingesetzt werden, damit das Material erhöhten Anforderungen gerecht wird.

Aufbau der Flachpressplatte

Eine Flachpressplatte ist in der Regel zwischen acht und 40 Millimeter dick. Um die Oberfläche so glatt wie möglich zu halten, wird sie aus feinen Spänen gebildet. Darunter befinden sich oftmals größere Holzstücke. Für eine schönere Optik wird sie gegebenenfalls mit Folie beklebt. So entstehen täuschend echte Holzimitate. Ist eine Beschichtung vorhanden, sollten Sie jedoch beim Zuschnitt vorsichtig vorgehen, damit keine Abplatzungen entstehen. Schneiden Sie dafür mit der Sägeschneide ausschließlich von der beschichteten Seite der Spanplatte in das Holz.

Einsatzgebiete

Die Spanplatte ist mittlerweile einer der wichtigsten Werkstoffe bei der Konstruktion von Möbelstücken. Sie wird für Regalböden, Lautsprechergehäuse, Kratzbäume, Kleintiergehege und viele weitere Bauvorhaben genutzt. Der Grund hierfür liegt in den geringen Kosten und der guten Tragkraft kleinerer Holzstücke. Für enorme Belastungen oder Konstruktionen im Außenbereich sind Spanplatten jedoch nicht geeignet, da sie weder Wassereinbrüchen noch Erschütterungen standhalten.

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