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Schlauchwasserwaage: Bewährtes Prinzip zur Untergrundbemessung

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Schlauchwasserwaage: Bewährtes Prinzip zur Untergrundbemessung

25.04.2016, 09:40 Uhr | kf (CF)

Schlauchwasserwaage: Bewährtes Prinzip zur Untergrundbemessung. Der Untergrund sollte eben sein (Quelle: imago/Westend61)

Mit einer Schlauchwasserwaage können Sie messen, ob der Boden eben ist (Quelle: imago/Westend61)

Die Schlauchwasserwaage ist ein Messgerät, mit dem sich ein Höhenunterschied zweier Punkte auf einer horizontalen Ebene feststellen lässt. Sie wird vorwiegend im Bauwesen eingesetzt, um Höhen über eine größere Entfernung hinweg exakt zu bestimmen.

Schlauchwaage: Funktion und Aufbau

Hauseigentümer oder Bauherren, die sich einen ebenen Untergrund wünschen, müssen zumeist eine aufwendige Messung durchführen, um die Höhenunterschiede auf dem Grundstück festzustellen. Die Schlauchwasserwaage hilft kostengünstig, die Unebenheiten zu prüfen. Sie besteht aus zwei Standgefäßen mit Maßeinteilung, beispielsweise Glaszylindern und einem Schlauch, über den sie verbunden sind. Zur Verwendung wird so viel Wasser in die Schlauchwaage gefüllt, bis beide Zylinder etwa halbvoll befüllt sind. Achtung: Es ist wichtig, dass sich keine Luftblasen mehr in dem Schlauch befinden.

Anwendung der Schlauchwasserwaage

Anschließend werden beide Standgefäße aufrecht an den Punkten angebracht, deren Höhenunterschied festgestellt werden soll. Ist der Wasserstand an beiden Zylindern auf der gleichen Höhe, ist die Fläche eben. Ist einer hingegen stärker befüllt, können Sie ihn so hoch anheben, bis er wieder die Ausgangsbefüllung erreicht hat. So hoch muss schließlich der Boden aufgefüllt werden, damit Ihre Fläche plan ist.

Hilfe im Hausbau

Aber nicht nur im Garten ist die Schlauchwaage ein hilfreiches Messinstrument. So wird sie beispielsweise als Alternative zum teuren Nivelliergerät im Rohbau eines Hauses eingesetzt, um den Meterriss abzutragen. Sie gibt die Oberkante des geplanten Fußbodens an. Oftmals steht neben der Angabe der Oberkante eine Maßeinheit, die zeigt, wie weit die Markierung für den Meterriss über dem geplanten Fußboden aufgezeichnet ist. So behalten alle Beteiligten auf dem Bau den Überblick und können die Aufbauhöhe der Dämmung und des Estrichs einplanen.

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