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Kübelpflanzen: Diese Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden

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Kübelpflanzen richtig behandeln

27.03.2014, 08:58 Uhr | os, hadiet, zuhause.de, dpa-tmn

Kübelpflanzen: Diese Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden. Bei Kübelpflanzen kommt es auf die richtige Pflege an. (Quelle: imago/Arco Images)

Bei Kübelpflanzen kommt es auf die richtige Pflege an. (Quelle: Arco Images/imago)

Spätestens ab Mitte Mai, wenn die Eisheiligen vorüber sind und kein Frost mehr droht, fühlen sich Oleander, Agave und Zitronenbaum im Freien am Wohlsten. Doch Sonne und Wärme reichen nicht aus, damit die Pflanzen prächtig gedeihen: Auf die richtige Pflege kommt es an. Beim Gießen und Düngen kann Einiges schief gehen. Deshalb sollten Sie diese Fehler bei Ihren Kübelpflanzen unbedingt vermeiden.

Eine der wichtigen Maßnahmen bei Kübelpflanzen ist das Umtopfen. Denn dadurch gedeihen die Pflanzen besser. Besonders leicht lässt sich die Pflanze aus dem Topf ziehen, wenn die Erde feucht ist. Sind die Wurzeln bereits durch das Abzugsloch gewuchert, so dass sich der Ballen nicht mehr einfach rausziehen lässt, sollte man die Wurzeln keinesfalls abschneiden. Stattdessen sollte man lieber das Gefäß opfern: Tontöpfe werden mit dem Hammer vorsichtig zerschlagen, Plastiktöpfe mit der Schere zerschnitten.

Kübelpflanzen vor Staunässe schützen

Beim Umtopfen sollte man darauf achten, das Abzugsloch nicht mit Blumenerde zu verschließen. Sonst kann das Gießwasser nicht abfließen und es bildet sich Staunässe, die die Wurzeln faulen lässt. Um dies zu verhindern, deckt man eine Tonscherbe über das Abflußloch. Eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies, die als erste Schicht darüber verteilt wird, sorgt dafür, dass sich das Wasser nicht im Substrat staut.

Kübelpflanzen eintopfen

Ist das Gefäß vorbereitet, wird der Wurzelballen vorsichtig aufgerissen. Das bewirkt, dass sich neue Faserwurzeln bilden, die dann in das frische Substrat hineinwachsen können. Die Lücken rund um den Wurzelballen werden ebenfalls mit frischem Substrat aufgefüllt und dann leicht angedrückt. Zum Schluss muss die Pflanze im Topf gut gewässert werden.

Den richtigen Pflanzkübel wählen

Kleine Kübelpflanzen bekommen einen Topf, der rund um den Ballen ein bis zwei Finger breit mehr Platz bietet als der alte. Bei älteren Pflanzen, die nicht mehr viel wachsen sollen, werde der Wurzelballen beim Umtopfen etwas verkleinert. Schwarze Übertöpfe sind übrigens wenig empfehlenswert. Sie absorbieren so viel Wärme, dass Hitzeschäden drohen. Besser geeignet sind Gefäße aus Ton oder Holz.

Regelmäßig und maßvoll düngen

Kübelpflanzen müssen im Sommer regelmäßig gedüngt werden. Doch Vorsicht: zu viel ist schädlich. Hat man es mit der Dosierung etwas übertrieben, kann man den Wurzelballen auswaschen. Dafür wird die Pflanze ungefähr eine halbe Stunde lang gewässert, um sie dann abtropfen zu lassen, bevor sie zum Schluss wieder in den Topf zurückgesetzt wird. Das nächste Mal wird erst wieder gegossen, wenn die Erdoberfläche trocken ist.

Kübelpflanzen richtig schneiden

Kurz vor ihrem neuen Austrieb im Frühling sollten Kübelpflanzen zurückgeschnitten werden. Das regt ihr Wachstum an, erläutert der Zentralverband Gartenbau in Bonn. Und die Schnittwunden heilen auch schneller, da die zurückgeschnittenen Triebe bald wieder kräftig nachwachsen, neue Blätter und Blüten bilden.

Hobbygärtner sollten aber beachten, dass sie die Pflanzen nur mäßig zurückschneiden, dafür lieber aber immer mal wieder. Bei einigen Pflanzen, die bereits im Herbst Knospen angelegt haben wie der Oleander, sollten sie diese nicht mit abschneiden. Und in das alte Holz der Kübelpflanze, das bereits eine harte Rinde ausgebildet hat, können sie nur schneiden, wenn der Korrekturschnitt über lange Zeit nicht ausgeführt wurde.

Geile Triebe gehören abgeschnitten

Je nach Wachstumsverhalten bestimmter Pflanzen hat ein Schnitt zum Beispiel zum Ziel, dass sparrig wachsende Kübelpflanzen wie der Bleiwurz oder Zitrus-Arten in Form gehalten werden. Pflanzen, die zum Verkahlen neigen, lassen sich mit einem richtigen Schnitt zu neuem Wachstum anregen. Und Fuchsien, Geranie oder Schönmalven entwickeln im Winterquartier schon mal zu lange und zu dünne Triebe. Als "geil" beschreibt der Profi diese Triebe. Der Zentralverband rät, diese abschneiden, damit die kompakte Form der Pflanzen erhalten bleibt.

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