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Lebensgefährlich  

Darum ist die Eibe so giftig

27.03.2015, 11:39 Uhr | rk (CF)

Darum ist die Eibe so giftig. Die Samen im roten Mantel sind verlockend und hochgiftig. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Samen im roten Mantel sind verlockend und hochgiftig. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Jeder sollte wissen, dass die Eibe giftig ist: In den Nadeln findet sich das gefährliche Gift Taxin. Wenn Sie Kinder haben, sollten Sie auf die Anpflanzung von Taxus baccata im eigenen Garten sicherheitshalber verzichten.

Taxin macht die Eibe giftig: Merkmale von Taxus baccata

Die Eibe zählt zu den immergrünen Nadelbäumen. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 15 Metern und einem glänzend-grünen Nadelkleid bietet der unter seinem botanischen Namen als Taxus baccata bekannte Baum etwas fürs Auge. Doch Achtung! Ausgerechnet die attraktiven Nadeln machen die Eibe giftig.

Die von oben dunkelgrün glänzenden und an der Unterseite einen hellgrünen, matten Farbton aufweisenden Nadeln haben es in sich: In ihnen ist das gefährliche Gift Taxin enthalten. Sie sind kurz-stachelspitzig und werden bis zu 35 Millimeter lang und zwei Millimeter breit.

Die Eibe blüht zwischen März und April – dabei gibt es Bäume mit männlichen sowie weiblichen Blüten. Während die männlichen Blüten von gelber Farbe sind und kätzchenartig in den Achseln der Nadeln stehen, weisen die weiblichen nur eine Samenanlage auf. Die Samen sind holzig, dunkel und von einem scharlachroten Samenmantel umgeben.

Gefährliches Gift der Eibe: Taxin kann zum Tod führen

Neben den Nadeln sind es vor allem die im Herbst heranreifenden Samen, die die Eibe giftig machen: Hier ist Taxin besonders stark konzentriert. Schon der Verzehr weniger Nadeln oder Samen kann ausreichen, um schwere Vergiftungserscheinungen hervorzurufen.

Zu den häufigsten Symptomen gehören Mundtockenheit, Rotfärbung der Lippen, Pupillenerweiterung, Blässe, Übelkeit, Leibschmerzen, Schwindel, Diarrhoe und Herz- und Kreislaufstörungen, zählt die Informationszentrale gegen Vergiftungen des Universitätsklinikums Bonn auf. Vergiftungen durch Taxus baccata können Leber- und Nierenschäden nach sich ziehen und im äußersten Fall sogar zu Krampfanfällen bis hin zum Tod führen.

Die Form und die rote Farbe des Samenmantels erinnern an Beeren, weshalb Kinder leicht in Versuchung kommen können, die giftigen Samen in den Mund zu nehmen. Kinder sollten aus diesem Grund dringend von Eiben ferngehalten werden, denn es besteht akute Lebensgefahr.

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