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Bonsai-Pflege: Schrittweise zum gesunden Miniaturbaum

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Chinesisches Bäumchen  

Bonsai-Pflege: Schrittweise zum gesunden Miniaturbaum

05.08.2015, 16:35 Uhr | CF

Bonsai-Pflege: Schrittweise zum gesunden Miniaturbaum. Ein Bonsai-Baum bleibt nur bei entsprechender Pflege in Form. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Bonsai-Baum bleibt nur bei entsprechender Pflege in Form. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Bonsai-Pflege unterscheidet sich in vielen Punkten von der Pflege anderer Pflanzen: Die Bäume im Miniaturformat müssen Sie nicht nur gießen und düngen, sondern auch gestalten, damit sie die gewünschte Form annehmen. Lesen Sie hier Tipps, wie Ihr Bonsai-Baum gedeiht.

Schritt 1: Den Bonsai gießen

Wie oft Sie einen Bonsai gießen sollten, ist abhängig von der Art des Baumes, den Temperaturen sowie dem Standort. Grundsätzlich sollten Sie jedoch so oft gießen, dass die Erde immer befeuchtet bleibt. Gießen Sie zu viel oder zu wenig, kann es sein, dass der Bonsai seine Blätter verliert. Verwenden Sie beim Gießen immer Wasser, das wenig Kalk enthält oder schon ein paar Tage abgestanden ist.

Schritt 2: Den Miniaturbaum düngen

Bei der Bonsai-Pflege verwenden Sie einen speziellen Dünger für die Miniaturbäume aus dem Fachhandel. Wichtig ist laut dem ZDF-Gartenexperten Elmar Mai, dass dieser möglichst salzarm ist. Beginnen Sie im Frühjahr, wenn der Bonsai austreibt, mit dem Düngen und versorgen ihn damit bis zum September einmal wöchentlich.

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Ein Bonsai, der Laub wirft, benötigt im Winter keinen Dünger. Ein immergrünes Bäumchen sollten Sie dagegen etwa alle vier Wochen mit Nährstoffen versorgen.

Schritt 3: Bonsai schneiden

Im Mai oder Juni können Sie den Bonsai schneiden, um die Form und die Wuchsrichtung zu erhalten oder anzupassen. Neben dem Formschnitt, der die Äste und Zweige betrifft, empfiehlt sich häufig auch der Blattschnitt. Die nachwachsenden Blätter sind kleiner und passen dadurch besser zum Miniaturbaum. Bei stark wachsenden Sorten kann es notwendig sein, im Verlauf des Sommers den Bonsai erneut zu kürzen.

Verwenden Sie stets spezielles Bonsai-Werkzeug: Zum Schneiden der Blätter eignen sich beispielsweise Bonsai-Scheren, für Äste und Wurzeln eher Bonsai-Zangen.

Schritt 4: Bonsai drahten

Wenn Sie Ihren Bonsai gestalten möchten, können Sie einzelne Äste sowie den Teil des Stamms, aus dem der Ast entspringt, mit Draht umwickeln und die Äste so in gewünschte Winkel und Richtungen biegen. Diese Methode können Sie das ganze Jahr über anwenden. In der Wachstumsphase sollten Sie den Draht regelmäßig überprüfen, damit er nicht in die Rinde einschneidet. Verwenden Sie speziellen Bonsai-Draht, den es im Fachhandel zu kaufen gibt.

Wichtig: Wie genau Sie Ihren Bonsai beschneiden und formen können und welche Gestaltungsmöglichkeiten sich jeweils eignen, ist von der Baumart abhängig. Lassen Sie sich deshalb am besten schon beim Kauf der Pflanze im Fachhandel entsprechend beraten.

Schritt 5: Wurzelballen beschneiden

Etwa alle zwei bis drei Jahre sollten Sie Ihren Bonsai umtopfen. Beschneiden Sie bei dieser Gelegenheit auch den Wurzelballen. Hierfür entfernen Sie den Bonsai vorsichtig aus seiner Schale und entwirren zunächst das Wurzelwerk mithilfe einer Wurzelkralle. Verwenden Sie zum anschließenden Beschneiden eine Bonsai-Zange. Mit dieser kürzen Sie die großen, senkrecht wachsenden Wurzeln so weit zurück, dass Krone und Wurzel des Baums etwa den gleichen Umfang haben.

Schritt 6: Vorbereitungen zum Bonsai umtopfen

Wenn Sie Ihren Bonsai umtopfen, verwenden Sie dieselbe Bonsai-Schale erneut und wechseln lediglich die Erde aus. Achten Sie darauf, immer spezielle Bonsai-Erde zu verwenden – reguläre Pflanzenerde ist nicht geeignet. Beim Umtopfen ziehen Sie zunächst einen Fixierdraht durch die Löcher, sodass die Enden innen an den oberen Schalenrand führen.

Verwenden Sie anschließend kleine Kunststoffnetze, um die Abzugslöcher in der Schale zu bedecken, und geben darauf eine dünne Schicht grobe Bonsai-Erde. Diese bedecken Sie mit feiner Erde. Füllen Sie außerdem die Zwischenräume der Wurzeln mit feiner Erde, die Sie anschließend anfeuchten.

Schritt 7: So topfen Sie den Bonsai um

Setzen Sie nun den Wurzelballen auf die feine Erde in der Bonsai-Schale und drehen den Miniaturbaum unter leichtem Druck tiefer in das Substrat hinein. Zum Schluss sollte der obere Rand des Wurzelballens etwa in Höhe des Schalenrands liegen.

Das Ende des Fixierdrahts legen Sie nun über die Wurzeln und verdrillen diese – so geben Sie dem Bonsai mehr Stabilität. Füllen Sie nun eine weitere Schicht Erde nach. Gießen Sie den umgetopften Bonsai zum Schluss gründlich, bis unten Wasser aus der Schale tritt.

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