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Tipps für die Gartenarbeit im Herbst: Sieben Aufgaben

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Gartenarbeit im Herbst  

Sieben Aufgaben stehen jetzt im Garten an

27.10.2017, 09:00 Uhr | dpa-tmn

Tipps für die Gartenarbeit im Herbst: Sieben Aufgaben. Das Laub muss vor dem Winter weg. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Laub muss vor dem Winter weg. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Allmählich muss der Garten auf den Winter vorbereitet werden. Der Rasen wird noch einmal gemäht, Hecken brauchen einen Schnitt und frostempfindliche Pflanzen Schutz. In sieben Schritten zum winterfesten Garten: was jetzt zu tun ist.

1. Aufräumen und pflegen

Alle Früchte an den Obstbäumen müssen weg, auch die matschigen und mumifizierten. Denn in diesen stecken Pilze. "Im nächsten Frühjahr breiten sie dann ihre Sporen aus", erklärt Claudia Fricke von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Nach Möglichkeit sollten Gartenbesitzer auch unter den Bäumen alles einsammeln. Doch nicht nur die Pflanzen brauchen Ordnung. Woran man auf jeden Fall denken sollte: Das Werkzeug in das Haus bringen, pflegen und schärfen, damit es gut vorbereitet ist für das nächste Jahr.

2. Rasen rechen und mähen

"Man sollte das Laub vom Rasen entfernen, weil das Gras sonst ersticken könnte und unter einer Laubdecke vergilbt", rät Erika Brunken, Leiterin der Niedersächsischen Gartenakademie. Die Blätter können zwischen den Gehölzen aber als Schutz liegen bleiben. Auch ein letzter Rasenschnitt wird fällig. "Der Rasen sollte kurz gehalten werden, etwa vier Zentimeter", sagt Fricke. "Wenn der Rasen kürzer ist, kann leicht Frost eindringen. Ist er zu lang, können bei Schnee die Halme brechen."

3. Düngen

Wenn das Gemüsebeet abgeerntet ist, braucht der Boden Dünger. Experten raten, statt Kunstdünger organische Substanzen einzubringen. "Das kann Kompost sein, das kann auch organischer gekaufter Dünger wie Hornspäne, Knochen- oder Blutmehl sein", sagt Olaf Beier vom Bundesverband Einzelhandelsgärtner. Regenwürmer und Mikroorganismen sorgen dafür, dass die Nährstoffe den Pflanzen verfügbar sind und verbessern dabei die Bodenstruktur. Auch Gründüngung ist eine Möglichkeit. Dazu sät man Lupinen, Dinkel oder Klee aus, die im Frühjahr als Nährstoffquelle in den Boden eingearbeitet werden. Der Rasen kann ebenfalls Unterstützung gebrauchen. Ein kaliumreicher Dünger stärkt die Halme. "Damit kriegt das Gras noch einmal Reservestoffe, um den Frost besser standhalten zu können", sagt Fricke.

4. Schneiden

Wenn alle Blätter gefallen sind, sollte der Gärtner Totholz herausschneiden. Wer es im Sommer versäumt hat, seine Hecke zu schneiden, kann es noch vor dem Winter gut tun. Allerdings nicht zu früh: "Besser den letzten Heckenschnitt machen, wenn die ersten Nachtfröste kommen und die Pflanzen aufhören zu wachsen", rät Beier. "Bei starkem Frost unter minus fünf Grad darf nicht geschnitten werden."

5. Einpacken

Auch wenn grundsätzlich winterharte Kübelpflanzen gut im Freien bleiben können, ihren Topf sollte man einwickeln. So sind die Wurzeln besser vor Frost geschützt. Dafür eignet sich eine Noppenfolie. Die Pflanzen selbst dürfen niemals mit luft- und lichtundurchlässigen Materialien bedeckt sein, denn darunter schwitzen sie und könnten zu früh antreiben. Außerdem benötigen die Immergrünen auch im Winter Luft und Licht zur Photosynthese. Als Frostschutz eignen sich hier Reisig oder Jutesäcke.

Auch Stauden im Gartenboden, die im ersten Jahr dort stehen, brauchen etwas Schutz. "Hier kann man die Wurzeln mit Ästen von Tannen oder Fichten abdecken", rät Fricke. "Veredelte Rosen sollten an der Veredelungsstelle geschützt werden." Hier häufelt man einfach Erde an, bis die empfindliche Stelle bedeckt ist. Rosenstämmchen sollten vollständig mit Jute eingepackt werden. Aber die Gartenexpertin betont auch: "Bei schönen Herbsttagen kann man auf die Verpackung verzichten." Sonst wird es den Pflanzen zu heiß, und sie treiben an. "Bei Nachtfrösten sollten die Pflanzen aber unbedingt geschützt werden."

6. Gräser zusammenbinden

Hohe Gräser wie Chinaschilf oder Pampasgras kann man im Herbst zusammenbinden. "Dazu rafft man die Halme zusammen und dreht sie noch etwas", sagt Brunken. "So kommt kein Wasser in die Gräsermitte. Das schützt vor Frostschäden." Mit einer edlen Kordel oder einem breiten Band versehen, werden die Bündel auch zu einem Blickfang im Garten.

7. Igel, Vögel und Insekten schützen

Im Winter brauchen nicht nur die Pflanzen besonderen Schutz. Auch die Tiere sind auf Hilfe angewiesen. "Einen Laub- oder Reisighaufen in einer Ecke des Gartens können Igel das als Winter-Unterschlupf nutzen", sagt Brunken. "Man kann auch die Tür zum Gartenhäuschen offen lassen, damit Schmetterlinge und andere Nützlinge, die als Erwachsene überwintern, sich dort einen Platz suchen können." Mit aufgeschichteten Holzstapeln lassen sich Insektenhotels anlegen. Für Vögel sind Futterstellen hilfreich.

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