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Die besten Schokoladenhersteller

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Die besten Schokoladenhersteller

17.02.2017, 13:28 Uhr | aja/fl

Die besten Schokoladenhersteller. Ein süßer Genuss: Schokolade. Schokoladenpapst Georg Bernardini kürt die besten Hersteller. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein süßer Genuss: Schokolade. Schokoladenpapst Georg Bernardini kürt die besten Hersteller. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob zum Rotwein, einem torfigen Whisky oder einem Espresso: Schokolade passt zu vielen Leckereien. Schoko-Papst Georg Bernardini verrät allen Liebhabern der Süßspeise die besten Schokoladenhersteller.

Georg Bernardini ist weltweit die wohl beste Quelle zum Thema Schokolade. Für sein Buch "Schokolade – das Standardwerk. Der Schokoladentester 2015" hat Bernardini insgesamt 6000 Produkte von 550 Schokoherstellern aus 70 Ländern selbst getestet. wanted.de gibt er einen Einblick in seine Favoriten.

Chocolat Bonnat

Im Südosten Frankreichs liegt nahe der Stadt Grenoble die beschauliche Gemeinde Voiron. Hier fertigt das Familienunternehmen Bonnat seit mehr als hundert Jahren feine Schokoladen. Die Qualität sei jedoch gleichbleibend hoch, erklärt Bernardini. "Einige Schokoladen sind von Weltklasse-Niveau, andere wiederum eher weniger", lautet das harte Urteil des Experten. "Wobei Stéphane Bonnat auch nicht davor zurückschreckt, einfachen Kakao zu verarbeiten, es aber dabei schafft, das Optimale aus ihm herauszuholen. Sein Engagement in den Ursprungsländern ist vorbildlich."

Domori & Fruiton

Der italienische Hersteller Domori schwört auf einen Kakao aus den entferntesten Winkeln Venezuelas, wie er selbst schreibt, den Criollo: "Wir haben uns für diesen Kakao entschieden, da es der reinste ist und wir diese wertvolle und empfindliche Sorte mit Leidenschaft aufziehen", heißt es auf der Unternehmensseite. Bernardini nennt Domori einen "Vorreiter, Qualitätsführer und Visionär."

Ein Neuling auf dem Schoko-Markt, der es gleich nach ganz oben geschafft hat, ist Fruiton. "Die Schokoladen sind, ebenso wie das Konfekt, einfach sensationell", schwärmt der Tester, "Fruition hat für einen Newcomer eine ziemlich beeindruckende Auswahl an Produkten." Der Hersteller fertigt in den Catskill Mountains im US-Bundesstaat New York Bean-to-Bar, was bedeutet, dass er nur die Kakaobohnen kauft und ansonsten alle Arbeitsschritte selbst tätigt. Bernardini beobachtet diesen neuen Trend und bestätigt, dass es sehr viele neue Bean-to-Bar-Hersteller gibt. >>

"Im Jahr 2012 gab es weltweit circa 100 Hersteller, die Schokolade von der Bohne weg hergestellt haben. Heute sind es fast 300."

Idilio (Felchlin) & Chocolaterie A. Morin Aus der Schweiz stammt nicht nur einzigartiges Uhrwerk, sondern auch beste Schokolade. Das Baseler Label Idilio verwendet ausschließlich Bohnen aus Venezuela. Die Inhaber hätten ein glückliches Händchen bei der Auswahl der Kakaobohnen, die vom Spezialisten Felchlin zu Weltklasse-Schokolade verarbeitet werden, findet Bernardini. "Felchlin setzt sich qualitativ deutlich von allen anderen Handelsmarkenherstellern ab." In der Region Rhône-Alpes fertigt die Chcolaterie A. Morin Süßes seit 1884. Das Unternehmen "hat eine unglaubliche Entwicklung in den letzten Jahren vollzogen", erklärt der Branchen-Experte. Er beschreibt den Hersteller als "wissenshungrig, lernbereit und mit dem Mut, neue Wege zu gehen". Patric Chocolate & Pump Street Bakery

Ein weiterer Bean-to-Bar-Hersteller ist Patric Chocolat in Columbia (USA). "Auch wenn Patric bei den veredelten Schokoladen etwas strauchelt, mit Kakaobohnen kann er umgehen", findet Experte Bernardini. Die Erfahrungen von Unternehmensgründer Alan stammen aus Frankreich, wo er ein Jahr gelebt hat. In der Pump Street Bakery in der englischen Grafschaft Suffolk stellt man neben Brot, Kuchen und Slow Food auch Schokolade her. "Die Kakaobohnen der getesteten Schokoladen waren von sehr unterschiedlichen Ursprüngen, das Ergebnis aber stets überragend", schwärmt der Schokoladen-Papst. Sogar internationale Preise räumte der Hersteller mit seiner handgemachten Schokolade ab.

Rogue Chocolatier, SOMA Chocolatemaker und Zotter In Massachusetts ist mit Rogue Chocolatier laut Bernardini "ein Ausnahmetalent" ansässig. "Jede Schokolade hat das Niveau von Weltklasse und nach einer anfänglichen Findungsphase in den ersten Jahren hat er sich zum amerikanischen Qualitätsführer gemausert." Zwischen 12 und 17 Euro kosten die Tafeln, deren Kakaobohnen aus aller Welt, wie beispielsweise Madagaskar, Jamaika oder Honduras, stammen. Der Hersteller SOMA Chocolatemaker betreibt zwei kleine Geschäfte sowie eine Fabrik in Toronto. Erst 2003 entstand die Idee zu dem Unternehmen und ihre ersten Schritte in Richtung Schokoladenkreationen unternahmen David Castellan und Cynthia Leung in einer kleinen Whisky-Destillerie. Das Urteil Bernardinis: "Beeindruckt nicht nur mit sehr guten Schokoladen, sondern auch mit hervorragendem Konfekt. Das gesamte Konzept von SOMA ist stimmig. Nebenher führt SOMA auch noch Cafés und produziert weitere Konditoreierzeugnisse." Der Österreicher Josef Zotter war als Koch und Küchenchef in verschiedenen Luxus-Hotels weltweit tätig. 1987 gründet er sein Familienunternehmen. Den fair gehandelten Bio-Kakao kauft der Hersteller direkt ein, röstet, mahlt, walzt und conchiert ihn selbst. Auch wenn es immer wieder Produkte gebe, die Bernardini nicht gefallen, die Platzierung unter den besten Chocolatiers sei so selbstverständlich wie bei nur sehr wenigen Marken und Unternehmen. Gute Schokolade erkennen

Wenn Sie dem Schokoladenpapst nacheifern möchten, gibt es hier einige Tipps, woran Sie gute Schokolade erkennen: Eine gute Schokolade besteht nur aus wenigen Zutaten. Eine dunkle Schokolade enthält Kakaomasse, Rohrohrzucker, Kakaobutter. Toleriert werden kann natürliche Vanille und auch nicht genmanipuliertes Lecithin. Eine gute Milchschokolade beinhaltet zudem Vollmilchpulver. In keinem Fall kann ein Aromastoff toleriert werden, schon gar nicht ein künstlicher Aromastoff wie beispielsweise Vanillin, den die meisten billigen Schokoladen beinhalten. Auch nicht wünschenswert ist Butterreinfett, Malz- oder Gerstenextrakt. Eine gute Schokolade wird außerdem mit Edelkakao oder zumindest einem Konsumkakao von hoher Qualität hergestellt.

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