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Erdbeermarmelade selber machen: Rezepte und Tipps

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Leckerer Brotaufstrich  

Jetzt ist die beste Zeit Erdbeermarmelade zu kochen

27.06.2016, 11:40 Uhr | msh

Erdbeermarmelade selber machen: Rezepte und Tipps. Nach dieser selbstgemachten Erdbeermarmelade leckt sich jeder die Finger. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nach dieser selbstgemachten Erdbeermarmelade leckt sich jeder die Finger. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Erdbeerzeit ist in vollem Gange. In Gärten und auf Erdbeerfeldern reifen die kleinen Früchte heran und verströmen ihren köstlichen Duft. Wer das Aroma der Beeren auch nach dem Sommer genießen möchte, kann sie zu Erdbeermarmelade verarbeiten. Das geht schnell und stellt auch für Kochanfänger keine Herausforderung dar.

Das klassische Erdbeermarmelade-Rezept nach „Oma-Art“ ist denkbar einfach: Sie benötigen ein Kilogramm Erdbeeren, ein Kilogramm Gelierzucker und etwas Zitronensaft. Stellen Sie sich zum Abfüllen der Marmelade mehrere, saubere Marmeladengläser mit Deckel bereit.

Erdbeermarmelade kochen - Schritt für Schritt

Verwenden Sie zum Kochen der Marmelade nur einwandfreie, reife Beeren. Waschen Sie die Früchte vorsichtig und entfernen Sie Strunk und Blätter. Mögen sie die Marmelade stückig, dann mischen Sie die Beeren mit dem Gelierzucker einfach in einem Topf. Große Früchte kann man vorher in kleine Stücke schneiden. Wer keine Stückchen mag, püriert die Beeren mit dem Gelierzucker zusammen mit einem hohen Gefäß und gibt die Masse danach in den Topf. Zur Unterstützung des Fruchtgeschmacks können Sie noch etwas Sekt, Zitronensaft oder auch abgeriebene Zitronenschale dazu geben.

Bringen Sie die Erdbeer-Zucker-Masse unter ständigem Rühren langsam zum Kochen. Lassen Sie die Masse dann bei mittlerer Temperatur etwa drei bis vier Minuten sprudelnd kochen. Bildet sich an der Oberfläche Schaum, können Sie ihn mit einem Schaumlöffel entfernen. Machen Sie danach eine Gelierprobe. Dazu geben Sie einen kleinen Teelöffel Marmelade auf einen Unterteller. Wird die Erdbeermarmelade fest, kann sie in die Gläser abgefüllt werden. Verschließen Sie die Gläser fest und stellen Sie sie auf den Kopf, dadurch verteilen sich die Fruchtstücke besser.

Analog zum oben beschriebenen Vorgehen, kann die Marmelade aber auch unter Verwendung des Thermomix zubereitet werden. Hierfür werden die Erdbeeren ca. 15 Sekunden auf Stufe 4 püriert. Nach der Zugabe des Gelierzuckers, wird die Masse für 15 Minuten auf Stufe 2 bei 100° gekocht.

Aufs Verhältnis kommt es an - 1:1, 2:1 oder 3:1

Um Erdbeermarmelade mit weniger Zucker herzustellen, eignet sich Gelierzucker mit einem höheren Pektingehalt. Im Handel gibt es Gelierzucker 2:1, für einen Teil Zucker auf zwei Teile Obst und 3:1, für einen Teil Zucker auf drei Teile Obst.

Rezepte in zahlreichen Varianten

Erdbeermarmelade lässt sich in verschiedenen Rezepten prima variieren. Besonders beliebt ist Erdbeermarmelade mit Vanille. Kratzen Sie hierzu eine Vanilleschote aus und geben Sie das Mark zur Erdbeer-Masse. Auch lecker: Geben Sie nach der Hälfte der Kochzeit eine Handvoll gewaschener Holunderblüten zur Masse. Oder Sie verwenden satt Zitronensaft auch mal den Saft einer halben Limette. Auch frische, fein gehackte Minze, Banane oder Basilikum passen gut.

Keine Lust, alle Beeren gleich zu Marmelade zu verkochen? Dann frieren sie die Früchte ein und machen die Marmelade einfach später. Toller Nebeneffekt: Beim Marmelade kochen im Winter, zieht dann der Duft von reifen Erdbeeren durchs Haus und erinnert an den Sommer.

Erdbeermarmelade ohne Gelierzucker

Unsere Großmütter kochten Marmelade noch mit normalem Zucker. Dabei wurden die Früchte so lange gekocht, bis die Marmelade durch das Pektin der Früchte gelierte. Bei Früchten mit einem hohen Pektingehalt gelingt dies gut. Haben die Früchte wenig Säure wie beispielsweise Erdbeeren, sollte man noch Zitronensaft zugeben, das unterstützt das Gelieren zusätzlich. Wer grundsätzlich keinen Gelierzucker benutzen möchte oder keinen im Haus hat, kann auch normalen Haushaltszucker, Pektin und Zitronensäure (Apfelsäure) zu den Früchten geben. Die Dosierung richtet sich nach dem Pektin- und dem Säuregehalt der Früchte.

Sauberkeit ist das A und O

Damit die Marmelade gelingt und lange hält, sollte man nur einwandfreie Früchte verwenden. Auch die Gläser und Deckel müssen richtig sauber sein, sonst bildet sich schnell Schimmel. Am besten kocht man die gespülten Gläser ein paar Minuten aus und stellt sie dann zum Einfüllen bereit. Wiegen Sie die Früchte genau ab.

Stimmt das Verhältnis Zucker zu Früchte nicht, kann es passieren, dass die die Marmelade nicht richtig geliert oder zu fest wird. Nehmen Sie fürs Einkochen eine großen Topf und füllen Sie ihn nur bis zur Hälfte, denn die kochende Obstmasse schäumt und kocht schnell hoch. Die fertige Marmelade wird in die Gläser gefüllt, fest verschlossen und für etwa zehn Minuten auf den Deckel gestellt.

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