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Massagen helfen dem Körper und der Seele

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Gesundheit: Massage  

Massagen beleben Körper und Seele

08.04.2009, 15:01 Uhr | ipa

Wie wäre es mit einer Massage? (Foto: imago)Wie wäre es mit einer Massage? (Foto: imago)Massagen sollen eines der ältesten Heilmethoden der Menschheit sein. Schon vor Jahrtausenden benutzten Chinesen heilende Massage-handgriffe und Inder zusätzlich Öle. Laut neuesten Forschungen sollen Massagen nun auch Abwehrkräfte stärken und psychovegative Syndrome wie Depressionen, Angstzustände und Burnout-Syndrome mildern. Ob nun mit Füßen oder Händen massiert wird, mit oder ohne Ölen gerüttelt, gestreichelt oder geknetet wird - sie beleben den Körper genauso wie die Seele.


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Heilung bei zahlreichen Schmerzen

Zahlreiche Körperstörungen wie Rücken-, Muskel-, und Kopfschmerzen, Verkrampfungen oder Gewebsverhärtung können durch Massagen gelindert werden. Doch auch Schmwerzen wie Überlastungserscheinungen im Nacken oder in der Hand von Bürobeschäftigten und Muskelverspannungen bei Hochleistungssportlern können abgeschwächt werden. Nach jüngsten Forschungen können Massagen Abwehrkräfte stärken und psychovegative Syndrome wie Depressionen, Angstzustände und Burnout-Syndrome mildern, erklärt Bruno Blum, staatlich geprüfter Masseur und medizinischer Bademeister sowie Bundes- und Landesvorsitzender vom Verband Physikalische Therapie (VPT).

Körper bewusster wahrnehmen

Denn Massagen dienen auch zur Entspannung. Sie sorgen für einen tieferen Schlaf, Senkung von Stresshormonen und regen Hormone für bessere Laune und Glücksgefühle an. Die komplette Körperwahrnehmung wird nach einer Massage bewusster. Doch bevor Sie sich Schmerzen wegmassieren lassen, sollten Sie zum Arzt gehen, denn nicht jede Krankheit ist für eine Massage geeignet. Genauso wichtig ist das Vorgespräch mit dem Therapeuten.

Die fünf häufigsten Massagetechniken 

Bei den fünf häufigsten Massagetechniken wird gestreichelt, geknetet, gerieben, geklopft und gehackt. Hierzu gehören die Klassische Massage auch Schwedische Massage genannt, Manuelle Lymphdrainage, Triggermassage, Collonmassage und Bindegewebsmassage. Wird solch eine Massage vom Arzt verordnet, übernimmt die Gesetzliche Krankenkasse die Kosten. Patienten haben hier nur einen gesetzlich vorgesehenen Eigenanteil zu zahlen.

Wellness-Massage

Ganzkörpermassagen dienen nur zur Entspannung und zählen zu Wellness. Hierzu zählen die japanische Druckmassage Shiatsu, Thaimassage und Ayurvedische Massage wie die Aroma-, Klang- oder Tempelmassage Lomi Lomi Nui. "Bei diesen Massagetechniken gibt es keine Nachweise von echter Wirksamkeit, deswegen dienen sie nur für das Wohlbefinden", so Blum. Private Massagepreise variieren zwischen 80 Cent bis zu einem Euro pro Behandlungsminute, sagt der Bundes- und Landesvorsitzender der VPT.

Nicht jeder ist ein Massagepatient

Für ein schmerzfreieres Wohlbefinden dienen nur Teil- oder Großmassagen. Massiert werden dürfen auch nur gesunde Menschen. Denn bei Fieber, Grippe, Thrombose, Entzündungen oder Verletzungen wie Wunden sowie während der Schwangerschaft sollten keine Massagen durchgeführt werden. Genauso sollte man abrechen, wenn während der Massage Schmerzen auftreten. Sehr gestresste Menschen, die sich eine Massage gönnen, sollten sich am Anfang nur 30 Minuten massieren lassen. Eine Vollbelastung von circa 45 Minuten oder einer Stunde sollten Therapeuten Patienten erst nach dem dritten Mal beziehungsweise je nach Krankheitsbild anbieten.

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