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Putin-Kritiker Alexej Nawalny erneut festgenommen

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Proteste gegen Korruption  

Polizei nimmt Putin-Kritiker Nawalny fest

12.06.2017, 13:58 Uhr | rtr, AFP, dpa

Putin-Kritiker Alexej Nawalny erneut festgenommen. Kreml-Kritiker Alexej Nawalny bei einer Kundgebung im Mai in Moskau. (Quelle: AP/dpa/Pavel Golovkin)

Kreml-Kritiker Alexej Nawalny bei einer Kundgebung im Mai in Moskau. (Quelle: Pavel Golovkin/AP/dpa)

Die russische Opposition hat am Montag zu landesweiten Protesten aufgerufen. Noch vor Beginn einer Kundgebung in Moskau wurde der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny vor seiner Wohnung abgeführt.

"Sie haben Alexej im Hauseingang festgenommen", schrieb seine Frau Julia in Moskau bei Twitter. Eine Bestätigung der Behörden lag zunächst nicht vor.

Nawalnys Sprecherin Kira Jarmysch teilte mit, im Büro ihrer Stiftung sei der Strom abgeschaltet worden. Zudem beobachtete ein Reuters-Reporter, wie eine Gruppe von Nawalny-Unterstützern an einer Moskauer Metro-Station festgenommen wurde, die auf dem Weg zu der Demonstration war.

Putins ärgster Widersacher

Der 41-jährige Nawalny gilt als der schärfste Kritiker von Kremlchef Wladimir Putin. Vor Monaten sorgte er mit einem Film für Aufsehen, in dem Ministerpräsident Dmitri Medwedew vorgeworfen wird, ein riesiges Vermögen durch ein Netzwerk an Stiftungen zu kontrollieren.

Ende März organisierte er die größten Proteste seit Jahren, die sich vor allem gegen die Korruption in Russland richteten. Hunderte Menschen wurden damals festgenommen. Nawalny kam für 15 Tage in Haft.

Kreml-Kritiker fordert Putin heraus

Für Montag, den russischen Nationalfeiertag, hatte der Kreml-Kritiker zu Protesten in rund 200 Städten aufgerufen. Die Behörden hatten die Demonstration in Moskau zwar untersagt, Nawalny wollte dennoch in der Nähe des Regierungssitzes protestieren. Im kommenden Jahr plant er, als Präsidentschaftskandidat anzutreten.

Nawalnys Frau Julia schrieb, der Protest in der Moskauer Innenstadt solle trotz der Festnahme stattfinden. "Er bat mich mitzuteilen, dass die Pläne sich nicht ändern." Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor gewarnt, die Polizei könne hart durchgreifen. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte dem regierungskritischen Internet-Sender Doschd, jegliche Provokationen und illegale Aktionen müssten verhindert werden.

Den Drohungen zum Trotz schlossen sich in ganz Russland mehrere Tausend Menschen den Protesten an. Allein im sibirischen Nowosibirsk zogen nach Angaben örtlicher Medien rund 3000 Menschen gegen Korruption durch die Straßen.

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