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Nach Jet-Abschuss: USA suchen Entspannung mit Russland

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Nach Jet-Abschuss in Syrien  

USA wollen Spannungen mit Russland abbauen

20.06.2017, 09:50 Uhr | rtr

Die USA bemühen sich um Entspannung im Streit mit Russland nach dem Abschuss eines syrischen Kampfjets. Zuvor hatte Russland nach dem Vorfall damit gedroht, US-Drohnen und -Flugzeuge abschießen zu wollen. (Screenshot: Reuters)
USA wollen Spannungen mit Russland abbauen

Das US-Militär hatte ein syrisches Kampfflugzeug abgeschossen.

Das Pentagon bekräftigte jedoch, dass die USA keinen Kampf mit der syrischen Regierung oder ihren russischen Unterstützern suchten. (Quelle: t-online.de)


Die USA bemühen sich um Entspannung im Streit mit Russland nach dem Abschuss eines syrischen Kampfjets. Zuvor hatte Russland nach dem Vorfall damit gedroht, US-Drohnen und -Flugzeuge abschießen zu wollen. 

Generalstabschef Joseph Dunford kündigte an, an einer Wiederaufnahme der von Russland gekappten Kontakte zur Vermeidung von Zwischenfällen im syrischen Luftraum zu arbeiten. Es werde sich auf mehreren Ebenen darum gekümmert, diesen Kommunikationskanal wieder zu öffnen.

Als Reaktion auf den Abschuss des Kampfflugzeugs durch einen US-Jet hatte die russische Regierung diese Kontakte ausgesetzt und von einem "Akt der Aggression" gesprochen. Sie kündigte zudem an, künftig alle Objekte im russischen Einsatzgebiet über Syrien als Ziele zu betrachten.

Das US-Militär hatte erklärt, der syrische Kampfjet habe von den USA unterstützte Rebellen bombardiert, die in der Region gegen die Islamisten-Miliz IS gekämpft hätten. Die syrische Regierung bestritt dies und erklärte, der Jet habe IS-Ziele attackiert. Es war der erste Abschuss eines syrischen Kampfflugzeugs in dem seit sechs Jahren anhaltenden Bürgerkrieg.

Zuvor haben die USA allerdings bereits wiederholt regierungstreue Einheiten in Syrien sowie vom Iran unterstützte Kämpfer angegriffen, die Streitkräfte der Anti-IS-Koalition bedroht haben sollen. Russland bekämpft zwar in Syrien auch die IS-Miliz, unterstützt in dem Bürgerkrieg aber den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.

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