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Luftangriff: US-Luftwaffe schießt erstmals Syrien-Kampfflugzeug ab

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Kampf um Rakka  

US-Militär schießt syrischen Bomber ab

22.06.2017, 10:51 Uhr | AP, df

In Syrien hat die US-Luftwaffe erstmals ein syrisches Kampfflugzeug abgeschossen. Der Bomber soll Verbündete im Kampf um die IS-Hochburg Raka angegriffen haben. (Screenshot: Reuters)
US-Militär schießt syrischen Bomber ab

Der Kampf mit der syrischen Regierung werde nicht gesucht.

Das Pentagon bekräftigte jedoch, dass die USA keinen Kampf mit der syrischen Regierung oder ihren russischen Unterstützern suchten. (Quelle: t-online.de)


In Syrien hat die US-Luftwaffe erstmals ein syrisches Kampfflugzeug abgeschossen. Der Bomber soll Verbündete im Kampf um die IS-Hochburg Raka angegriffen haben.

Eine F-18 Super Hornet habe in einem Akt der "kollektiven Selbstverteidigung" für Verbündete gehandelt und einen Jagdbomber des Typs SU-22 der syrischen Regierung getroffen, teilte Pentagonsprecher Jeff Davis mit.

US-Verbündete durch Bomben getroffen

Grund dafür sei ein Angriff auf die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) gewesen, die durch Bomben der Regierungstruppen getroffen worden seien. Der Abschuss sei in der Nähe der umkämpften Stadt Tabka erfolgt.

Seitdem die USA mit der Rekrutierung und dem Training moderater syrischer Kräfte im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat begonnen haben, versprachen die Vereinigten Staaten, die Kämpfer im Angriffsfall durch das syrische Militär zu schützen. Dies war nun das erste Mal, dass es in dem Zuge zu einem tatsächlichen Luftkampf kam.

Wichtige Stellung im Kampf um Rakka

Der IS und die SDF kämpfen seit Wochen um die Stadt Tabka. Sie ist eine wichtige Stellung in der Schlacht um Rakka, die letzte IS-Hochburg in Syrien. Der Abschuss des SU-22 Jagdbombers könnte eine neue Eskalationsstufe in dem Konflikt darstellen.

Das Pentagon bekräftigte jedoch, dass die USA keinen Kampf mit der syrischen Regierung oder ihren russischen Unterstützern suchten. Die Mission der US-geführten Koalition sei lediglich, den IS in Irak und Syrien zu besiegen. Die Vereinigten Staaten würden jedoch nicht zögern, Bündnispartner und Verbündete vor Bedrohungen zu verteidigen.

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