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UN-Vollversammlung: Trump droht mit "totaler Zerstörung" Nordkoreas

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Rede vor den Vereinten Nationen  

Trump droht mit "völliger Zerstörung" Nordkoreas

19.09.2017, 18:06 Uhr , dpa, cwe, pdi

UN-Vollversammlung: Trump droht mit "totaler Zerstörung" Nordkoreas. US-Präsident Donald Trump spricht vor den Vereinten Nationen. (Quelle: Reuters/Shannon Stapleton)

US-Präsident Donald Trump spricht vor den Vereinten Nationen. (Quelle: Shannon Stapleton/Reuters)

In seiner ersten Rede vor den Vereinten Nationen hat US-Präsident Donald Trump Drohungen gegen Nordkorea gerichtet. Machthaber Kim Jong Un nannte er "selbstmörderisch".

"Die Denuklearisierung ist der einzige gangbare Weg", sagte Trump in seiner Rede. Die USA würden das asiatische Land "völlig zerstören", wenn Pjöngjang nicht nachgebe, warnte Trump. "Die USA sind ein Land von großer Stärke und Geduld", so Trump. Wenn die USA aber gezwungen würden, müssten sie Nordkorea zerstören. "Der Raketenmann ist auf einem selbstmörderischen Weg", sagte der US-Präsident in Bezug auf den nordkoreanischen Führer Kim Jong-Un.

Trump beteuert "America first"

Trump hat in seiner Rede seine Absicht wiederholt, die Außenpolitik an amerikanischen Interessen ausrichten zu wollen. "Als Präsident der Vereinigten Staaten werde ich Amerika immer an die erste Stelle stellen", sagte Trump in New York. Genauso sollten es auch andere Staats- und Regierungschefs tun, fügte er hinzu. "Alle verantwortlichen Staatenlenker stehen in der Pflicht, ihren eigenen Bürgern zu dienen."

Trump betonte in seiner Rede mehrmals das Prinzip der staatlichen Souveränität. Starke und unabhängige Nationalstaaten würden die 193 Länder zählende Weltorganisation zum Erfolg führen, sagte Trump. Das Erreichen der UN-Ziele hänge an Staaten, die ihre Souveränität und ihren Friedenswillen lebten.

USA sollen leuchtendes Beispiel sein

Zur Rolle der USA sagte Trump: "Wir wollen unsere Art zu leben nicht jedem überstülpen." Man wolle aber ein leuchtendes Beispiel für jedermann sein. Frieden, Sicherheit und Souveränität seien für die Staaten der Erde die wichtigsten Ziele. Die Welt befindet sich nach Ansicht Trumps an einem Scheideweg. 

"Wir treffen uns hier in einer Zeit immenser Versprechungen, aber auch riesiger Gefahren." Trump nannte als Risiken den internationalen Terror, kriminelle Netzwerke und autoritäre Regime, die über Massenvernichtungswaffen verfügten. "Wir können die Welt zu neuen Höhen führen, oder sie in ein Tal fallen lassen, in dem sie nicht repariert werden kann."

Trump nennt Iran "Schurkenstaat"

Trump attackierte in seiner Reden auch den Iran scharf. Das Land sei ein wirtschaftlich ausgelaugter Schurkenstaat und exportiere vor allem Gewalt, sagte Trump. Man könne dieses mörderische Regime nicht so weitermachen lassen. Iran müsse endlich die Rechte seiner Nachbarn akzeptieren und sich konsequent gegen jede Form von Terrorismus stellen. Es gebe im Iran viele Menschen guten Willens, die einen Wechsel wollten. Sie müssten endlich gehört werden.

Das internationale Atomabkommen mit dem Iran bezeichnete Trump erneut als einen der schlechtesten Verträge, die jemals abgeschlossen worden seien. Das Abkommen sei eine Erniedrigung für die USA.

Trump: Flüchtlinge besser im Ausland versorgen

Weiter rechtfertigt Trump die US-Flüchtlingspolitik. "Für das, was es kostet, einen Flüchtling in die USA umzusiedeln, können wir zehn in ihrer Heimatregion versorgen", sagte der US-Präsident. Es sei daher besser, den Nachbarländern Syriens finanziell zu helfen, die sich um Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland kümmerten.

Trumps Regierung hatte die Zahl der Flüchtlinge, die die USA im laufenden Haushaltsjahr aufnehmen, auf 50.000 reduziert. Sein Vorgänger Barack Obama hatte eigentlich die Zahl 110.000 vorgegeben.

Trump nutzte seine Rede auch, um den syrischen Machthaber Baschar al-Assad zu kritisieren. Den USA sei daran gelegen, die Lage in dem Bürgerkriegsland zu deeskalieren.Nach Trump wurden unter anderem Reden von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und Israels Premier Benjamin Netanjahu erwartet.

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