Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Internationale Politik >

Wikileaks-Gründer Julian Assange ist jetzt Ecuador-Staatsbürger

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Umstrittener Wikileaks-Gründer  

Ecuador macht Assange zum Staatsbürger

12.01.2018, 09:26 Uhr | küp, AP

Wikileaks-Gründer Julian Assange ist jetzt Ecuador-Staatsbürger. Julian Assange auf dem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London: Der Wikileaks-Gründer hält sich seit 2012 in dem Gebäude auf. (Quelle: Reuters/Archivbild/Peter Nicholls)

Julian Assange auf dem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London: Der Wikileaks-Gründer hält sich seit 2012 in dem Gebäude auf. (Quelle: Archivbild/Peter Nicholls/Reuters)

Seit fünfeinhalb Jahren lebt Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London – aus Angst vor Strafverfolgung. Nun bürgert das südamerikanische Land den Wikileaks-Gründer ein.

Ecuador hat dem Wikileaks-Gründer Julian Assange die Staatsbürgerschaft verliehen. Außenministerin María Fernanda Espinosa sagte, ihr Land habe sich für die Einbürgerung von Assange entschieden, während es nach Wegen zu einer Lösung seiner Lage suche. Assange lebt seit Juni 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London.

Zuvor hatte Großbritannien Assange den Diplomatenstatus verweigert. Die ecuadorianische Regierung hatte kürzlich einen entsprechenden Antrag gestellt. Der Australier befürchtete, an Schweden und von dort aus in die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm ein Prozess wegen Geheimnisverrats und möglicherweise die Todesstrafe droht. Die Stockholmer Staatsanwaltschaft stellte allerdings im Mai 2017 ihre seit rund sieben Jahren laufenden Ermittlungen wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung gegen Assange ein.

Britische Polizei drohte weiterhin mit Verhaftung

Damit wurde auch der europäische Haftbefehl gegen Assange hinfällig, der ihn zur Flucht in die ecuadorianische Botschaft veranlasst hatte. Die britische Polizei erklärte jedoch, Assange beim Verlassen der Botschaft auch weiterhin festnehmen zu wollen, weil er gegen Bewährungsauflagen verstoßen habe.

Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte in den vergangenen Jahren Hunderttausende geheime Dokumente veröffentlicht, unter anderem über das Vorgehen der US-Streitkräfte während der Kriege im Irak und in Afghanistan. Assange zog damit den Zorn der US-Regierung und der Nato auf sich.

Quelle:
- AP
- AFP

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Shopping
Strafft effektiv: der NIVEA Q10 figurformende Shorty
jetzt bestellen auf NIVEA.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • erdbeerlounge.de
  • kino.de
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018