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Russland vergleicht Rakka mit Dresden 1945

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Kritik an US-Luftangriffen  

Russland vergleicht Rakka mit Dresden 1945

22.10.2017, 16:57 Uhr | Reuters

Russland vergleicht Rakka mit Dresden 1945. Die Stadt wurde vom IS befreit, doch der Krieg hat seine Spuren hinterlassen. (Quelle: dpa/Asmaa Waguih)

Die Stadt wurde vom IS befreit, doch der Krieg hat seine Spuren hinterlassen. (Quelle: Asmaa Waguih/dpa)

Der Islamische Staat erlebt eine Niederlage nach der anderen. Mittlerweile hat er auch seine "Hauptstadt" verloren. Nun wirft Russland der von den USA geführten Anti-IS-Allianz in Syrien eine Auslöschung Rakkas vor.

Die Angriffe auf Rakka glichen dem Bombenteppich, den Großbritannien und die USA 1945 über Dresden gelegt hätten, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, in Moskau. Der Westen habe es nun eilig mit finanzieller Hilfe für Rakka, um seine eigenen "barbarischen Bombardements" zu verbergen, sagte er. 

Die US-geführte Koalition hat erklärt, sie vermeide im Kampf gegen die radikal-islamische IS-Miliz zivile Opfer und überprüfe sorgfältig entsprechende Anschuldigungen. Russland selbst sah sich wiederholt mit Vorwürfen konfrontiert, syrische Zivilisten zu bombardieren. "Rakka erlebt das Schicksal von Dresden im Jahr 1945 – vom Antlitz der Erde gewischt durch britisch-amerikanische Bombardierungen", sagte Konaschenkow. 

Nur noch ein Viertel der ursprünglichen Einwohnerzahl

Wenige Wochen vor Ende des Zweiten Weltkrieges hatten britische und amerikanische Bomberverbände vom 13. bis 15. Februar 1945 in vier Wellen den Großraum Dresden angegriffen und weite Teile der Innenstadt zerstört. Tausende Menschen kamen dabei ums Leben, darunter auch viele Flüchtlinge.

Vergangene Woche hatten von den USA unterstützte syrische Milizen den Sieg über den sogenannten Islamischen Staat (IS) in Rakka erklärt, das die Extremisten als ihre Hauptstadt ausgerufen hatten. Vor dem Konflikt hätten rund 200.000 Menschen in Rakka gelebt, erklärte Konaschenkow. Nun seien es nicht mehr als 45.000.

Er begrüßte zwar die vom Westen zugesicherte finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau Rakkas. Er kritisierte aber, dass mehrfache Anfragen Russlands an den Westen, die syrische Zivilbevölkerung in anderen Teilen des Landes zu unterstützen, in den vergangenen Jahren zurückgewiesen worden seien.

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