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IS-Anführer Al-Bagdadi ist offenbar noch am Leben

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Schwerkrank aber am Leben  

IS-Chef Al-Bagdadi soll in Klinik sein

12.02.2018, 16:45 Uhr | dpa, pdi, AFP, rtr

IS-Anführer Al-Bagdadi ist offenbar noch am Leben. Abu Bakr al-Bagdadi bei dem Ausruf seines Kalifats: Der IS-Chef soll offenbar verletzt in einer Klinik in Nordsyrien liegen. (Quelle: dpa)

Abu Bakr al-Bagdadi bei dem Ausruf seines Kalifats: Der IS-Chef soll offenbar verletzt in einer Klinik in Nordsyrien liegen. (Quelle: dpa)

Abu Bakr al-Bagdadi sollte bei einem Luftangriff getötet worden sein. Doch er lebt offenbar. Wie der irakische Geheimdienst berichtet, ist der IS-Chef in einer Klinik, verletzt und psychisch krank.

IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi ist nach Angaben eines hohen irakischen Geheimdienstmitarbeiters noch am Leben, aber in einem schlechten gesundheitlichen Zustand. Al-Bagdadi sei in eine Klinik der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Nordosten Syriens gebracht worden, sagte der Direktor der Abteilung für Geheimdienste und Anti-Terror-Bekämpfung im irakischen Innenministerium, Abu Ali al-Basari, wie die irakische Zeitung "Al-Sabah" am Montag meldete.


Demnach leidet Al-Bagdadi an psychologischen Problemen sowie an Verletzungen am Körper und am Bein, die ihn vom Gehen abhielten. Syrische Aktivsten hatten im vergangenen Juli gemeldet, der IS-Chef sei nahe der ehemaligen Extremistenhochburg Dair as-Saur gestorben. Dafür gibt es aber bislang keine Belege. Der IS hat in Syrien und im Irak den größten Teil seines Herrschaftsgebietes verloren.

Der selbsternannte "Kalif", der mit echtem Namen Ibrahim Awad Ibrahim Ali al-Badri al-Samarrai heißt, steht an der Spitze einer jüngst vom Irak veröffentlichten Liste "international gesuchter Terroristenführer". Der IS-Führer war nur ein einziges Mal im Juli 2014 in einer Moschee von Mossul aufgetreten, nachdem die sunnitische Extremistengruppe die nordirakische Großstadt und weite Gebiete des Landes erobert hatte.

Schwere Kämpfe in Syrien

Trotz großer Verluste des IS toben in Syrien nach Angaben des UN-Hilfskoordinators Ali al-Za'tai derzeit mit die schlimmsten Kämpfen seit Beginn des fast siebenjährigen Bürgerkriegs. Seit dem Aufruf der Vereinten Nationen (UN) zu einer einmonatigen Waffenpause vor einer Woche habe sich die Lage im gesamten Kriegsgebiet noch verschlechtert, schrieb der Jordanier in einer Erklärung aus Damaskus. Es gebe Berichte über Hunderte Tote und Verletzte, massive Vertreibungen und von Zerstörung ziviler Infrastruktur einschließlich medizinischer Einrichtungen. 

"Wir werden gerade Zeugen einiger der schwersten Kämpfe des gesamten Konflikts", schrieb al-Za'tari. Das schreckliche Leiden der syrischen Bevölkerung müsse aufhören. "Ich appelliere an alle Parteien und diejenigen, die Einfluss auf sie haben: hört auf uns und die betroffene Bevölkerung und beendet dieses unerträgliche menschliche Leid."

Letzte Woche 230 Zivilisten getötet

Die UN hatten am 6. Februar zu einer mindestens einmonatigen Feuerpause aufgerufen, um den Menschen dringend benötigte Hilfe zukommen zu lassen und Verletzte aus den Kampfgebieten herausholen zu können. "Wir müssen jetzt die Menschen in Not erreichen, nicht später", appellierte Al-Za'tari.

Rettungskräfte helfen einem verletzten Mann nach einem Luftangriff in einem von Rebellen kontrollierten Ghouta. Ghouta ist die letzte Rebellenhochburg in der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus. (Quelle: dpa)Rettungskräfte helfen einem verletzten Mann nach einem Luftangriff in einem von Rebellen kontrollierten Ghouta. Ghouta ist die letzte Rebellenhochburg in der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus. (Quelle: dpa)

Am Samstag hatte der UN-Menschenrechtsbeauftragte Zeid Ra'ad al-Hussein erklärt, dass bei syrischen und russischen Luftangriffen in den Rebellengebieten Idlib und Ost-Ghuta in der vergangenen Woche 230 Zivilisten getötet wurden.

Aus dem von Regierungstruppen eingeschlossenen Ost-Ghuta müssten über 700 Patienten zur ärztlichen Versorgung herausgebracht werden, erklärte die WHO-Vertreterin in Syrien, Elizabeth Hoff. Die Warteliste werde immer länger, und die Lage verschlimmere sich von Tag zu Tag. Seit dem 28. November habe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) keine Hilfsgüter mehr in die Rebellen-Enklave bringen können, sagte Hoff am Montag in einem Telefonat aus Damaskus. 

Verwendete Quellen:
  • dpa, Reuters, afp

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