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Syrien: Macron droht für Fall von Giftgaseinsatz mit Angriffen

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Syrien  

Macron droht für Fall von Giftgaseinsatz mit Angriffen

13.02.2018, 23:39 Uhr | AFP, jasch

Syrien: Macron droht für Fall von Giftgaseinsatz mit Angriffen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warnt die Kriegsparteien in Syrien vor Giftgasangriffen. (Quelle: AFP/Ludovic Marin)

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warnt die Kriegsparteien in Syrien vor Giftgasangriffen. (Quelle: Ludovic Marin/AFP)

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat für den Fall, dass der Einsatz von verbotenen Chemiewaffen in Syrien sicher nachgewiesen wird, mit Angriffen gedroht.

"Wir werden an dem Ort zuschlagen", von dem solche Angriffe ausgegangen oder organisiert worden seien, sagte Macron am Dienstagabend vor Journalisten in Paris. "Die rote Linie wird respektiert werden", fügte der Präsident hinzu.

Derzeit lägen den französischen Geheimdiensten aber keine gesicherten Beweise für Giftgasangriffe auf die syrische Zivilbevölkerung vor. "Sobald der Beweis erbracht wird, werde ich tun, was ich gesagt habe", versicherte Macron. Zugleich erneuerte er seinen Vorschlag für eine internationale Syrienkonferenz. Diese solle möglichst "in der Region" stattfinden.

Auch Washington erwägt Militärangriffe

In den vergangenen Jahren gab es Berichte über Dutzende Chemiewaffeneinsätze in Syrien. Einige von ihnen wurden inzwischen von UN-gestützten Inspekteuren verifiziert und syrischen Regierungstruppen zugeschrieben. Die Regierung in Damaskus bestreitet den Einsatz von Chemiewaffen allerdings rundweg.

Bereits Anfang des Monats war aus Regierungskreisen in Washington verlautet, dass sich die USA die Möglichkeit eines Militärangriffs vorbehielten, sollte die syrische Regierung erneut Giftgas einsetzen. US-Präsident Donald Trump schließe in dieser Hinsicht nichts aus, hieß es. Im vergangenen Jahr hatten die USA einen syrischen Luftwaffenstützpunkt mit Raketen beschossen, nachdem die von Rebellen gehaltene Stadt Chan Scheichun mit Chemiewaffen angegriffen worden war.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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