Sie sind hier: Home > Nachrichten > Ausland > USA >

Wegen Russland-Kontakte wurd Trump Tower vom FBI abgehört

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

FBI prüft Verbindung zu Russland  

"Die Luft für Trump wird dünner"

22.03.2017, 08:54 Uhr | dpa

Das FBI untersucht Verbindungen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland. (Screenshot: Reuters)
FBI ermittelt gegen Trump-Team

Ein denkbar schlechter Tag war das für Donald Trump.

Ein denkbar schlechter Tag war das für Donald Trump. (Quelle: Reuters)


Das FBI prüft, ob Russland die US-Wahl beeinflusst hat und ermittelt in diesem Zusammenhang auch, ob es eine Verbindung zwischen Mitarbeitern von US-Präsident Donald Trump und Moskau gab. "Die Luft für Trump wird dünner", ist sich Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver sicher.

Es werde für den US-Präsidenten schwieriger, "mit gezieltem Bohei nach außen von der Faktenlage abzulenken".

Droht Trump ein Amtsenthebungsverfahren?

Die Äußerungen von FBI-Chef James Comey vor dem US-Kongress bringen Präsident Donald Trump in eine schwierige Lage. Bald schon könnten Rufe nach einem Impeachment - also einem Amtsenthebungsverfahren - lauter werden, sagte die Wissenschaftlerin von der Harvard Kennedy School of Government in Cambridge in einem Interview des Deutschlandfunks.

FBI-Chef Comey hatte am Montag im Kongress ausgesagt, dass das FBI mögliche Verbindungen zwischen dem Trump-Team und der russischen Regierung während des Wahlkampfs untersuche. Comey sagte außerdem, es habe im US-Wahlkampf 2016 keine Abhöraktion gegen den damaligen Präsidentschaftskandidaten Trump gegeben. Auch das US-Justizministerium habe keine solchen Erkenntnisse. Das Weiße Haus nimmt die Abhörvorwürfe gegen Barack Obama gleichwohl nicht zurück.

Clüver sagte, spätestens, wenn in zwei bis drei Monaten ein umfassender Bericht der Bundesbehörden zu diesen Vorgängen abgeschlossen sei, würden Rufe nach einem Amtsenthebungsverfahren gegen Trump lauter und aggressiver werden. Es gebe bereits Republikaner, die bereit seien, gegen Trumps Politik anzukämpfen.

Glaubwürdigkeit ist erschüttert

Wolfgang Ischinger (70), Chef der Münchener Sicherheitskonferenz und Ex-Botschafter in den USA, sieht Trumps Glaubwürdigkeit erschüttert. "Nichts ist in der internationalen Politik so wichtig wie Vertrauen. Die Glaubwürdigkeitskrise, die Präsident Trump nun selbst erzeugt hat, wird das internationale Vertrauen in bisher nicht gekannter Weise erschüttern", sagte Ischinger der "Bild"-Zeitung.

Die Russland-Affäre hatte Trumps Regierung bereits kurz nach dem Amtsantritt belastet. Der Nationale Sicherheitsberater Flynn musste zurücktreten, weil herausgekommen war, dass er über seine Telefonate mit dem russischen Botschafter vor Trumps Amtsübergabe gelogen hatte.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
News-Video des Tages
USA 
Handfeste Auseinandersetzung bei Trump-Demo

Bei einer Pro-Trump-Demo in Kalifornien haben sich Befürworter und Gegner von Donald Trump eine handfeste Auseinandersetzung geliefert. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Unglaubliche Auswahl: Ihre Nr. 1 für Boxspringbetten

Bequeme Betten in allen Größen zu kleinen Preisen. Riesenauswahl entdecken bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILBabistadouglas.deKlingel.de
THEMEN VON A BIS Z

Anzeige
shopping-portal