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Trump holt Apple und Co. zurück ins Weiße Haus

20.06.2017, 21:31 Uhr | Wal, rtr

Donald Trump holt Apple und Co. zurück ins Weiße Haus. US-Präsident Donald Trump trifft sich mit den Chefs führender US-Technologieunternehmen, wie Apple-Chef Tim Cook (l) und Microsoft-Chef Satya Nadella (r). (Quelle: AP/dpa/Alex Brandon)

US-Präsident Donald Trump trifft sich mit den Chefs führender US-Technologieunternehmen, wie Apple-Chef Tim Cook (l) und Microsoft-Chef Satya Nadella (r). (Quelle: Alex Brandon/AP/dpa)

US-Präsident Donald Trump hat mit Spitzenmanagern von Apple, Amazon, Microsoft und 15 anderen Technologieunternehmen über eine Modernisierung der Computersysteme der Regierung beraten.

Das Einsparpotenzial liege bei bis zu einer Billion Dollar in den nächsten zehn Jahren, sagte Trump bei den Gesprächen. Regierung und Verwaltung müssten bei der technischen Revolution einen Rückstand aufholen. Ziel sei ein deutlich besserer Service für die Bürger.

Apple-Chef Tim Cook sagte: "Die USA sollten die modernste Verwaltung der Welt haben. Derzeit ist das nicht der Fall." Die IT-Kosten der Regierung liegen bei jährlich mehr als 80 Milliarden Dollar. Einige Behörden nutzen Systeme mit Komponenten, die zum Teil 50 Jahre alt sind.

Verhältnis zwischen Regierung und Tech-Riesen gilt als angespannt

In der Vergangenheit kam es häufiger zu Auseinandersetzungen zwischen den einflussreichen Technologieunternehmen und der US-Regierung. Besonderen Ärger zog sich die Trump Administration dabei mit dem wiederholten Versuch des Einreisestopps für Bürger aus muslimischen Ländern zu. Dieser träfe viele IT-Fachkräfte, so der Vorwurf aus dem Silicon Valley.

Auch der Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen wurde mit Stirnrunzeln bei Apple, Microsoft und Co. aufgenommen. In der Folge verließen bereits die CEO's von Uber und Tesla, Travis Kalanick und Elon Musk das Beratungsgremium. Nun sollen die verbliebenen Unternehmenschefs der US-Regierung dabei helfen, ihre zum Teil völlig überalterten Verwaltungssysteme zu erneuern. 

Schwiegersohn führt neu gegründete Innovationsabteilung

Unter Leitung von Trumps Schwiegersohn und engem Berater Jared Kushner soll das neugeschaffene "Büro für amerikanischen Fortschritt" (Office of American Innovation) dazu beitragen, Politiken zur Arbeitsplatzschaffung zu testen und am Markt einzuführen.

An dem Treffen mit der US-Regierung nahmen unter anderem auch Amazon-Chef Jeff Bezos sowie seine Kollegen von Microsoft, Intel, IBM und Oracle sowie der Verwaltungsratschef der Google-Mutter Alphabet, Eric Schmidt, teil. Sie gehören zum Amerikanischen Technologie-Rat, den Trump zur Modernisierung der Verwaltung im Mai ins Leben gerufen hat.

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